MyMz
Anzeige

Hohe Auflagen waren zu beachten

Nur fünf Pilger durften bei der 170. Fußwallfahrt zum Kreuzberg 2020 mitgehen.
Von Albert Gleixner

Das Bodenwöhrer Kreuz wurde am Fuße des Kreuzberges von Pater Josef und Pfarrer Trescher abgeholt. Foto: Franz Singerer/Franz Singerer
Das Bodenwöhrer Kreuz wurde am Fuße des Kreuzberges von Pater Josef und Pfarrer Trescher abgeholt. Foto: Franz Singerer/Franz Singerer Foto: Franz Singerer/Franz Singerer

Bodenwöhr.Trotz der Corona-Pandemie ließen es sich Bodenwöhrer gläubigen Christen nicht nehmen, die traditionelle Fußwallfahrt zum Schwandorfer Kreuzberg an Christi Himmelfahrt durchzuführen. Pfarrgemeinderatssprecher Franz Singerer hatte im Vorfeld bei den Behörden die Erlaubnis der Wallfahrt eingeholt.

Die Auflagen von Landratsamt und Polizei erlaubten der Wallfahrt nur fünf Teilnehmer, die sich dann morgens um 4 Uhr in der Pfarrkirche St. Barbara von Pfarrer Johann Trescher den Pilgersegen abholten. Begleitet von einem Fahrzeug der Bodenwöhrer Feuerwehr sowie einem Privatauto machte sich der kleine Trupp auf den Weg. Er durfte jedoch nicht, wie gewohnt, die Hauptverkehrsstraße B 85 verwenden, sondern musste sich auf Rad- und Wanderwegen gen Kreuzberg bewegen. Am Fuße des Kreuzberges wurden die Pilger von Pater Josef und Pfarrer Johann Trescher in Empfang genommen und zogen in das Kreuzberg-Münster ein.

In der Marienkirche zelebrierte Pfarrer Trescher den Pilgergottesdienst, ebenfalls unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Auflagen. Die Fußwallfahrt geht auf ein Gelöbnis auf das Jahr 1850 zurück und wurde auch unter schwierigsten Bedingungen eingehalten. So war es ein Anliegen, diese Wallfahrt auch im Jahr 2020 unter den Auflagen des Coronavirus durchzuführen.

Da aufgrund des immer stärker werdenden Verkehrs der Fußmarsch zurück nach Bodenwöhr erlassen wurde, hat man dafür eine Dankandacht im Sinne des Gelöbnisses in der Pfarrkirche angesetzt, die um 19 Uhr begann. (tgl)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht