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Region Schwandorf
Sonntag, 19. August 2018 30° 3

Spatenstich

Horsch investiert 23 Millionen Euro

Das Unternehmen bekennt sich zum Standort Schwandorf: Die Bauarbeiten für die Erweiterung des ACI-Gebäudes haben begonnen.

Die Firma Horsch erweitert das ACI-Gebäude. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich. Foto: xih
Die Firma Horsch erweitert das ACI-Gebäude. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich. Foto: xih

Schwandorf.Mit einer Rekordinvestition von 23 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren bekennt sich das Unternehmen Horsch zum Firmenstammsitz Schwandorf. Der Startschuss erfolgte am Mittwoch mit dem Spatenstich für die Erweiterung des ACI-Gebäudes.

„Agricultural Centre für Innovation“ (ACI) heißt das Entwicklungs- und Forschungsgebäude auf dem Firmengelände am Sitzenhof. Dort entwickeln die Mitarbeiter die landwirtschaftlichen Geräte für die Kunden weltweit. Diese „Ideenwerkstatt“ erweitert das Unternehmen nun um ein vierstöckiges Gebäude mit 50 Arbeitsplätzen für Elektronik-Spezialisten, Ingenieure, Konstrukteure, und Software-Entwickler. Die Investition für diesen Abschnitt beträgt zwei Millionen Euro.

Lesen Sie mehr: Das Unternehmen Horsch mit Stammsitz in Schwandorf ist weltweit aufgestellt und investiert an vielen Standorten.

„Wir legen Wert auf eine attraktive Arbeitsumgebung“, betonte Geschäftsführer Philipp Horsch beim Spatenstich. Dazu gehörten auch ein Sportraum und eine Terrasse auf dem Dach des Gebäudes. Mitte nächsten Jahres soll der Anbau fertig sein. Den Auftrag hat die Firma Donhauser erhalten. Geschäftsführerin Claudia Donhauser bedankte sich für das Vertrauen und freute sich, „dass wir weiteres Projekt gemeinsam umsetzen können“. Die Firmen Horsch und Donhauser arbeiten seit Jahren eng zusammen. Das viergeschossige Gebäude wird eine Nutzfläche von 632 Quadratmetern haben. „Architektonisch fügt sich der Erweiterungsbau harmonisch an das bestehende Gebäude an“, ist Claudia Donhauser überzeugt.

„Wir legen Wert auf eine attraktive Arbeitsumgebung.“

Philipp Horsch, Geschäftsführer

Im September geht es weiter. Dann beginnt der Bau der „Waldfabrik“ auf den bereits gerodeten Flächen. Für 14 Millionen Euro baut die Firma Horsch eine weitere Produktionshalle mit 4200 Quadratmetern und eine Logistikhalle mit 4600 Quadratmetern. Außerdem entsteht im Außenbereich eine 4000 Quadratmeter große Freifläche, die dazu dient, die Zulieferteile für die Produktion zu lagern. Geschäftsführer Philipp Horsch ist überzeugt: „Die Platzsituation auf dem Firmengelände wird sich dadurch deutlich entspannen.“

Lesen Sie mehr: An der Ettmannsdorfer Straße in Schwandorf baut das Unternehmen für zwei Millionen Euro ein „Boardinghaus“.

Im Bereich der beiden Hallen entstehen auch 58 weitere Büroarbeitsplätze mit neuen Stellen für die Bereiche Einkauf- und Produktionssteuerung. Die Fertigstellung für den ersten Bauabschnitt der „Waldfabrik“ ist für den Spätsommer 2019 geplant. Bauabschnitt zwei mit der Errichtung einer neuen Lackiererei schließt sich unmittelbar an. Hier betragen die Investitionskosten für die Halle drei und für die Lackieranlage vier Millionen Euro.

Interessierte können den Betrieb und die Produktionsstätten von Horsch kennenlernen:

Tag der Ausbildung

  • Rekord:

    Der Umsatz der „Horsch Maschinen GmbH“ erreichte 2017 einen Rekordwert von 356 Millionen Euro und damit ein Plus von 19 Prozent. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 1600 Mitarbeiter.

  • „Tag der offenen Ausbildung“:

    Am Samstag (10 bis 15 Uhr) stellt das Unternehmen die elf Ausbildungsrichtungen im Betrieb vor: vom Fertigungsmechaniker bis zur Fachkraft für Logistik und vom Industriemechaniker bis zum dualen Studium für Elektrotechnik und Maschinenbau. Geboten werden ferner ein Rahmenprogramm und Maschinenvorführungen. Die Besucher lernen bei einem Rundgang den Betrieb und die Produktionsstätten kennen. (xih)

Wie die Unternehmensleitung betont, handle es sich hier um eine hochmoderne Anlage, die die neuesten Umweltstandards erfülle. Das zur Anwendung kommende Pulververfahren erzeuge nur minimale Emissionen. Mit der neuen Anlage sei der Betrieb in der Lage, so Philipp Horsch, die Lackierung teilweise vom Produktionswerk Ronneburg (Thüringen) zurück nach Schwandorf zu holen. Man könne dadurch den Lkw-Verkehr verringern und am thüringischen Standort neue Produktionskapazitäten schaffen. (xih)

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