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Horst Viertlmeister tritt für die SPD an

Die Sozialdemokraten präsentierten ihren Bürgermeisterkandidaten in Maxhütte-Haidhof. Die Nominierung ist im Oktober geplant.
Von Norbert Wanner

Horst Viertlmeister (4. v. l.) will für die SPD den Chefsessel im Rathaus erringen.  Foto: Norbert Wanner
Horst Viertlmeister (4. v. l.) will für die SPD den Chefsessel im Rathaus erringen. Foto: Norbert Wanner

MAXHÜTTE-HAIDHOF.Horst Viertlmeister, so heißt der Kandidat der Sozialdemokraten im Rennen um die Nachfolge der scheidenden Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. Im Rahmen des jährlichen SPD-Sommerfestes auf dem FC-Gelände wurde er vom Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Maxhütte-Haidhof, Manfred Neumann, als designierter Kandidat ausgerufen. Die Wahl durch die Delegierten aller Ortsvereine und damit der offizielle Akt der Kür soll im Oktober erfolgen. Viertlmeister selbst ist Mitglied des Ortsvereins Maxhütte.

Neumann sagte der Mittelbayerischen Zeitung zum Vorschlag: „Horst Viertlmeister ist gebürtiger Bürger der Stadt, hat sein ganzes Leben hier verbracht, eine Familie gegründet und ist fest in Maxhütte-Haidhof verwurzelt. Für den Ortsverband Maxhütte ist er nicht nur der logische Kandidat, sondern der Beste.“ Er sei darüberhinaus in vielen Vereinen engagiert, kenne die Befindlichkeiten der Bevölkerung und stehe mit beiden Beinen fest im Leben. Sein beruflicher Hintergrund sei ebenfalls prädestiniert für die Führung einer Stadt, denn eine Kommune sei nicht nur eine reine Verwaltung, sondern auch ein Unternehmen. Als möglicher Bürgermeister würden ihm seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse entsprechend zugutekommen, die er in seiner Karriere als Bankbetriebswirt habe sammeln können. Bei alledem vergesse Viertlmeister nie die sozialen und demokratischen Wurzeln seiner politischen und familiären Herkunft.

Fraktionsvorsitzender der SPD

Im Stadtrat gebe Viertlmeister der SPD mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art und seiner detaillierten Sachkenntnis seit fünf Jahren als Fraktionsvorsitzender ein positives Gesicht. Natürlich stünden hinter dem Vorschlag des Ortsvereins Maxhütte-Haidhof auch die Ortsvereine Leonberg, Ponholz und Pirkensee mit ihren Vorsitzenden.

Der Kandidat

  • Jugend:

    Horst Viertlmeister ist Jahrgang 1967. Er ging in Maxhütte-Haidhof zur Grundschule. Seine kaufmännischen Interessen führten ihn zur mittleren Reife an einer Wirtschaftsschule.

  • Karriere:

    Bei der Sparkasse Burglengenfeld erlernte Viertlmeister den Beruf des Bankkaufmanns und studierte berufsbegleitend. Derzeit arbeitet er im Vermögensgeschäft einer Großbank. (bxh)

Viertlmeister selbst hatte der Mittelbayerischen im Bericht über mögliche Bürgermeisterkandidaten bereits im Mai signalisiert, dass er zur Verfügung stehe. Jetzt sagt er: „Mir ist es eine Ehre und Freude zugleich, dass mir das Vertrauen von allen Ortsvorsitzenden uneingeschränkt entgegengebracht wurde.“ Zum Entschluss seiner Kandidatur sagt er: „Mein Herz schlägt für die Stadt, ihre Bürger und die zukünftige Entwicklung des Gemeinwesens. Mein Entschluss wurde auch dadurch bestärkt, dass ich die völlige Unterstützung meiner Frau und meiner zwei Töchter habe, die mit mir den Weg gehen.“

Lokalpolitik

Eine Bürgermeisterkandidatur mit Folgen

Michael Hitzek, Burglengenfelds Pressereferent, will in den Rathaus-Chefsessel. Der Amtsinhaber sieht nun Handlungsbedarf.

Die Familie sei für ihn wichtig. Insbesondere Berta Viertlmeister, die Großmutter war ein „SPD-Urgestein“. „Sie prägte mich in meiner persönlichen, politischen und sozialen Einstellung, vor allem brachte sie mir bei, dass es richtig ist, sich für andere einzusetzen.“

Viertlmeister, der in der freien Wirtschaft beschäftigt ist, in verantwortlicher Position bei einer Bank arbeitet, sieht sich für das Amt bestens gewappnet. „Meine langjährigen Erfahrungen im Führen von Menschen und mein breitgefächertes wirtschaftliches Wissen kommen mir bei der Führung einer Stadt zugute. Das nötige kommunalpolitische Rüstzeug konnte ich mir in fast sechs Jahren Stadtratsarbeit an der Spitze der Fraktion aneignen.“

So sei es ihm beispielsweise gelungen, durch akribische Recherche von Förderprogrammen für Kommunen ein Programm für die Sanierung der Turnhalle der Mittelschule zu finden, welches im Ergebnis dazu geführt habe, dass die Kosten nahezu vollständig aus dem Programm beglichen wurden.

Peter Wein hält Viertlmeister für den richtigen Kandidaten

Dass Viertlmeister der richtige Kandidat ist, betonte auch Peter Wein, der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Schwandorf in seinem Grußwort beim Sommerfest. Viertlmeister sei der „ideale Mann“, habe einen Plan und Visionen für die Stadt Maxhütte-Haidhof und ihre Menschen. Wein blickte dabei auch auf die Ebene Städtedreieck. In allen drei Städten trete die SPD jetzt mit starken Kandidaten an. Am Ende könnten drei SPD-Politiker an der Spitze stehen – „und das“, so Wein, „ist gut für das Städtedreieck.“

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