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Region Schwandorf
Samstag, 24. Februar 2018 1

Aktion

Hunderte schnürten die Wanderstiefel

Kein Wetterglück hatten die „Wanderfreunde Schwarzhofen“ heuer bei ihrem 43. Internationalen „Winter-IVV-Wandertag“.

Bei der Pokalverleihung gab es keine Pokale, die irgendwo verstauben, sondern „essbare“ Preise, die den wirklich aktiv teilnehmenden Mitgliedern der erfolgreichen Vereine unmittelbar zugutekamen. Foto: gma

Schwarzhofen.Kein Wetterglück hatten die „Wanderfreunde Schwarzhofen“ heuer bei ihrem 43. Internationalen „Winter-“ IVV-Wandertag, denn das milde Wetter hatte schon lange den letzten Schneerest weggetaut. Zumindest war wenigstens das Hochwasser abgelaufen, doch waren wegen der Nässe etliche Wege nicht mehr begehbar, so etwa entlang der Schwarzach. Deshalb wurde die Wegstrecke geändert.

Der Beteiligung tat dies natürlich keinen Abbruch, Wanderer sind „hart im Nehmen“. Nichts an Zugkraft eingebüßt hat offensichtlich das Volkswandern in Schwarzhofen, denn etliche hundert Wanderer nahmen am Wochenende am Wandertag teil und sorgten dafür, dass in Schwarzhofen wieder einmal „guter Betrieb“ war. Dafür durfte man sich über zwei „Neuzugänge“ freuen, die „Olchinger“ aus Oberbayern und eine Gruppe aus Heroldsberg.

Ausgangspunkt und Ziel Dr.-von-Ringseis-Schule

Die ersten Wanderer gingen um 7 Uhr bei der Starteröffnung auf die Strecke. Ausgangspunkt und auch Ziel war die Turnhalle der Dr.-von-Ringseis-Schule, die an beiden Tagen von den „Wanderfreunden“ bewirtschaftet wurde. Die Strecke führte zuerst hinunter zur Schwarzach und dann auf der asphaltierten Straße nach Schwarzeneck, wo die erste Kontrollstelle eingerichtet war. Hier trennten sich die Strecken. Die kurze Fünf-Kilometer-Schleife führte zurück über die Straße zur Schule. Die längere Strecke (diesmal rund elf Kilometer) führte zuerst auf der Straße nach Baumhof, dann erst auf der Straße, danach über Feld- und Waldwege nach Ziegelhütte und anschließend nach Pettendorf, wo die Verpflegungsstelle beim Anwesen Zenger eingerichtet war. Wer um IVV-Wertungspunkte mitwanderte, erhielt die obligaten Stempel in sein Wertungsheft. Über Feldwege ging es über Götzenhof, „Kessel“, dann zum Weinberg und zurück zum Ziel.

Die Preisträger

  • An der Spitze rangierte

    fast schon „traditionsgemäß“ der Wanderverein Oberviechtach. Auf den weiteren Plätzen folgten die Nachbarn aus Neunburg, die „Gäubodenwanderer“ aus Ittling, die Wandersparte der DJK Ursensollen sowie erstmals Hauzendorf.

  • Bei den Ortsvereinen

    überflügelte der Stammtisch „Gemütliche Runde“ Schwarzeneck wieder einmal alle anderen, es folgten die „Wirtshaushockl Zangenstein“ sowie der SV Schwarzhofen.

Am Sonntagvormittag fand in der Turnhalle die Pokalverleihung statt. Der 1. Vorsitzende des gastgebenden Wandervereins, Josef Sorgenfrei, konnte dazu besonders den Schirmherrn, den Schwarzhofener Bürgermeister Maximilian Beer begrüßen. Sorgenfrei hatte heuer ein großes „Handicap“ zu tragen, denn bei einem Unfall hatte er sich die Elle des Armes – ausgerechnet des rechten – gebrochen und kam direkt aus dem Krankenhaus zum Wandertag.

Wandern ist ein Gemeinschaftserlebnis

Er dankte vor allem seinem „fleißigen Team“, allen Helfern, die durch ihre Mitarbeit (und zum Beispiel die Kuchenspenden) die Veranstaltung erst möglich gemacht hatten, den Sponsoren, der FFW Schwarzhofen für den „Ordnungsdienst“ sowie allen Teilnehmern. Schirmherr Beer betonte, dass Wandern ein schönes Gemeinschaftserlebnis vermittle und Naturgenuss biete. Er dankte den Aktiven und besonders den Funktionären des Wandervereins, die wertvolle Arbeit sowie einen wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit leisteten, da sie zur Bewegung in frischer Luft und freier Natur animierten.

Auf den befestigten Wegen konnte die große Nässe den Wanderern nichts anhaben. Foto: gma

Beer bat die Verantwortlichen im Verein, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Besonders dankte er der Familie des Vorsitzenden, der seit Jahren die Geschicke des Vereins lenkt und längst zu einer festen Institution geworden ist. Bei der Pokalverleihung gab es nach mittlerweile „guter Tradition“ keine Pokale, die irgendwo verstauben, sondern „essbare“ Preise, die den wirklich aktiv teilnehmenden Mitgliedern der erfolgreichen Vereine unmittelbar zugutekamen. Für die fünf stärksten Vereine gab es solche Preise, ebenso für drei Ortsvereine. (gma)

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