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Wirtschaft

IHK setzt auf die MINT-Förderung

Das Gremium will die Bildungsangebote im Landkreis Schwandorf ausbauen.

Im Rahmen ihrer Sitzung besuchten die Gremiumsmitglieder rund um Vorsitzenden Hubert Döpfer (7.v.r.) und Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka (8.v.r.) die Erlebnisholzkugel am Steinberger See.  Foto: Hannes
Im Rahmen ihrer Sitzung besuchten die Gremiumsmitglieder rund um Vorsitzenden Hubert Döpfer (7.v.r.) und Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka (8.v.r.) die Erlebnisholzkugel am Steinberger See. Foto: Hannes

Steinberg.Das Schwandorfer Gremium der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim beschäftigt sich fortlaufend mit der Weiterentwicklung des Landkreises als attraktive Wohn- und Arbeitsregion sowie als Tourismusdestination. „Wunschdestination soll der Landkreis in jedem Fall bei der Stellensuche von potenziellen Fachkräften werden“, fasste Vorsitzender Hubert Döpfer die Idealvorstellung der Unternehmer bei deren Sitzung zusammen.

Auf der Plattform „KarriereNetzwerk Ostbayern“ schließen sich regionale Firmen zusammen, um auf sich als interessante Arbeitgeber vor Ort aufmerksam zu machen und gemeinsam die Region zu vermarkten. Wirtschaft und Politik arbeiten gemeinsam auch daran, „den eigenen Fachkräftenachwuchs zu fördern“, sagte IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka. „Gerade im MINT-Bereich ist das oftmals eine Herausforderung.“ Als erfolgsentscheidend galt für die Anwesenden: „Faszination schaffen“. Kinder müssten früh für Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begeistert werden, auch außerhalb der Schule.

Auf Initiative des IHK-Gremiums hin entstand das MINT-Projekt des Landkreises, um bestehende Bildungsangebote zu erfassen, neue zu schaffen und ihre Akteure zu vernetzen. „Die Begeisterung, die Kinder früher vielleicht beim gemeinsamen Tüfteln an der Werkbank des Opas erfahren haben, muss heute oftmals an anderer Stelle geschaffen werden“, sagte MINT-Managerin Rebecca Zinkl. Deshalb sollen Einrichtungen und Veranstaltungen, die Kindern Spaß an diesem Bereich vermitteln und Vorurteile abbauen, initiiert werden. Dazu brauche es Kooperationen zwischen Unternehmen und Kommunen.

Im Rahmen der Sitzung besuchten die Mitglieder die 40 Meter hohe Erlebnisholzkugel am Steinberger See und informierten sich über die Potenziale des Tourismus im Oberpfälzer Seenland. „2,9 Millionen Tagesgäste kommen jährlich in den Oberpfälzer Wald“, berichtete Verena Danner, Geschäftsführerin des Zweckverbands Oberpfälzer Seenland. Die Zahl der Übernachtungsgäste sei in den vergangenen drei Jahren um 10,25 Prozent gestiegen. Für 2019 rechnet Danner aufgrund neuer Attraktionen wie der Erlebnisholzkugel mit einem weiteren Anstieg im Seenland. Der öffentliche Nahverkehr und Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen müssten ausgebaut werden, waren sich die Anwesenden einig.

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