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Im Herbst startet ein neuer Kaplan in Teublitz

Zum 1. September 2020, nach drei Jahren Dienst als „Pfarrvikar mit besonderer Verwendung“ für die Diözese Regensburg, verlässt P.
Werner Artmann

Pfarrer Michael Hirmer (re.) und P. John (li.) heißen den neuen Teublitzer Kaplan William Akkala willkommen.  Foto: Werner Artmann
Pfarrer Michael Hirmer (re.) und P. John (li.) heißen den neuen Teublitzer Kaplan William Akkala willkommen. Foto: Werner Artmann

Teublitz.John Mathew die Pfarrgemeinde Teublitz. Mit dem nachfolgenden Kaplan, William Akkala, wird Teublitz zur Kaplan-Pfarrei erhoben. „Ich habe in Teublitz viel gelernt und viele gute Menschen kennengelernt,“ blickt P. John zurück auf seine Zeit in der Gemeinde: „Aber ich freue mich trotzdem, ab dem 1. September im Dekanat Tirschenreuth arbeiten zu dürfen.“

Der Wechsel ist zugleich eine Beförderung: „Jetzt werde ich fest in einer Pfarrgemeinde arbeiten und dort Aufgaben übernehmen.“ Bislang war er als „freier Springer“ für das Bistum eingesetzt und wohnte im Pfarrhaus Teublitz. Als Mitglied des Seelsorgeteams schenkte er mit Pfarrer Hirmer viel Trost und Hoffnung. Dieser spricht in höchsten Tönen vom scheidenden Pfarrvikar: „John ist nicht nur ein toller Mitbruder für mich geworden, auf den ich mich immer verlassen konnte. Er wurde mir zum Freund, von dem ich auch viel lernen konnte.“ Viel gelernt hat P. John Mathew ebenfalls: „Als ich vor fast drei Jahren ankam, konnte ich kaum Deutsch, alles war mir fremd. Doch die Menschen hier haben offene Herzen. Es fällt mir schwer, Teublitz zu verlassen.“

Mit William Akkala wird die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz nach 48 Jahren wieder einen Kaplan bekommen. Der im Jahr 1980 in Bodapadu, Indien, geborene Priester kam im Dezember 2010 nach Deutschland. Zunächst lernte er Deutsch und studierte Theologie. In Roding wurde er im Dezember 2017 zum Diakon und im Juni 2018 im Regensburger Dom durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Priester geweiht. „Die Priester in meiner Heimat waren mir ein prägendes Vorbild,“ erklärt der künftige Kaplan seine Berufung. Die erste Stelle als Kaplan trat Akkala 2018 in der Pfarreiengemeinschaft Teunz an. Einen Satz aus dem sechsten Kapitel des Johannesevangeliums ist sein Lebensmotto: „Herr, zum wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“ Anders als P. John wird Kaplan Akkala nur in der Pfarrgemeinde Teublitz wirken und seine zweite Ausbildungsphase als Kaplan in Herz Jesu absolvieren. Darum wird William Akkala nicht im Pfarrhof wohnen. (bat)

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