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Hobby

Imkernachwuchs hat Probejahr bestanden

Neun Frauen und elf Männer erhielten in Burglengenfeld ihre Urkunden als Jungimker.
Von Monika Buckenleib

Erster Vorsitzender Michael Schöberl, Wirtin Elfriede Marek und Bürgermeister Thomas Gesche (von links) mit den Probeimkern und ihren Paten auf dem Karlsberg Foto: Monika Buckenleib
Erster Vorsitzender Michael Schöberl, Wirtin Elfriede Marek und Bürgermeister Thomas Gesche (von links) mit den Probeimkern und ihren Paten auf dem Karlsberg Foto: Monika Buckenleib

Burglengenfeld.Die Biene und der Imker – das ist schon eine ganz besondere Freundschaft. Alles rund um dieses faszinierende Tierchen erfuhren elf Männer und neun Frauen aus dem Städtedreieck und Kallmünz auf ihrem Lehrgang zum Imker. Im Rahmen einer Abschlussfeier im Vereinsheim des Imkervereins auf dem Karlsberg überreichten erster Vorsitzende Michael Schöberl und Bürgermeister Thomas Gesche Urkunden an die Jungimker: Eibner Julia, Eibner Michael, Pohl Uwe, Pohl Charlotte, Fischer Manuel, Niedermeier Corinna, Niedermeier Stefan, Eichhammer Markus, Eichhammer Marianne, Still Christine, Baumer Martina, Merl Robert, Heider Stefanie, Heider Markus, Leikam Cindy, Preihsl Thomas, Bauer Dominic, Wilhelm Johann, Hermann Josef und Behring Adolf. Schöberl bedankte sich bei allen Paten, die mit viel Engagement den Neuen zur Seite gestanden sind. Er freute sich, dass auch immer mehr Frauen die Liebe zur Imkerei entdecken.

Bei zehn Treffen im ersten Jahr lernten die interessierten Jungimker viel über Schwarmkontrolle, Honigentnahme und Schleuder, Vermehrung und Kunstschwarmbildung, Auffüttern und Einwintern etc. Im folgenden Jahr erhalten alle Probeimker vom Paten ihr eigenes Volk, mit dem sie sorgsam umgehen müssen. Aber Schöberl beruhigt sie: „Sollte jemand sein Volk über den Winter verlieren (Varroa), muss er nicht verzweifeln, denn da halten wir zusammen und bauen ein neues Volk auf. Hauptsache, ihr habt Spaß und bleibt dabei.“

Bürgermeister Thomas Gesche gratulierte den Jungimkern zu ihrem erfolgreichen Abschluss und lobte die Motivation der Paten, die sich aktiv in der Vereinsarbeit einbringen, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Gesche betonte, wie wichtig die Natur für den Menschen ist. „Sie haben ein schönes, spannendes Hobby, draußen in der Natur“, meinte er. Tatsächlich steht das Vereinshaus mit seinen Bienenhäusern auf dem idyllischen Karlsberg in Burglengenfeld, umgeben von Bäumen und unberührten Wiesen. „Bienen sind sehr intelligente Lebewesen“, erklärt Schöberl. „Sie wissen jetzt schon, wie der Winter wird. Das kann man an ihrem Verhalten erkennen.“ Dass Bienen nicht nur süß sind, merkten auch etliche Jungimker. Trotz Anzug, Hut und Schleier bekamen sie ihren Stachel zu spüren. Handschuhe und Mützen müssen die Imker auch beim Honigabfüllen tragen, denn auf Hygiene wird sehr viel Wert gelegt. Bleibt noch, den Jungimkern Erfolg mit ihrem Volk und viel Honig zu wünschen. (bbm)

Hilfe beim Einstieg

  • Aufgabe der Paten:

    Betreuung und Unterstützung der Jungimker; Infoveranstaltungen über Einführung in die Imkerei, Frühjahrsarbeiten und Aufsetzen; Beuten, Rähmchen, Mittelwände usw. herrichten; Ablegerbildung.

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