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Auftakt

Ins Rathaus soll frischer Wind

Die Unabhängigen Wähler starten in den Wahlkampf. OB-Kandidat Kurt Mieschala traut sich die Aufgabe an der Rathausspitze zu.
Von Rudolf Hirsch

Die Unabhängigen Wähler eröffneten am Dienstag in der Schmidt-Bräu-Gaststätte den Kommunalwahlkampf. OB-Kandidat Kurt Mieschala (3.v.l.) und die Listenkandidaten stellten sich und ihre Themenschwerpunkte vor.  Foto: Rudolf Hirsch
Die Unabhängigen Wähler eröffneten am Dienstag in der Schmidt-Bräu-Gaststätte den Kommunalwahlkampf. OB-Kandidat Kurt Mieschala (3.v.l.) und die Listenkandidaten stellten sich und ihre Themenschwerpunkte vor. Foto: Rudolf Hirsch

Schwandorf.Seit 24 Jahren gehört Rechtsanwalt Kurt Mieschala (51) dem Stadtrat an, war sechs Jahre davon auch zweiter Bürgermeister. Jetzt will er im Rathaus an die Spitze aufrücken. Der Oberbürgermeisterkandidat der „Unabhängigen Wähler“ traut sich die Aufgabe zu, denn: „Ich kenne die Verwaltung, bin vernetzt und weiß, was die Bürger bewegt“.

Seine Heimatstadt liegt dem gebürtigen Schwandorfer am Herzen. Hier ist er in die Schule gegangen, hat seine Referendarszeit am Amtsgericht verbracht und arbeitet heute als selbstständiger Rechtsanwalt. „Schwandorf hat großes Potenzial, das will ich ausschöpfen“, gibt der UW-Kandidat beim Wahlkampfauftakt am Dienstag in der Schmidt-Bräu-Gaststätte zu verstehen.

Es geht ihm um gute Bildung und Kinderbetreuung, um die Sicherheit in der Innenstadt, die Stärkung der Wirtschaft und die Förderung der Vereine. „Eine Rathausverwaltung muss bürger-, familien- und unternehmerfreundlich sein und die Genehmigungsverfahren beschleunigen“, macht Mieschala deutlich. Er hält neue Konzepte zur Verkehrsberuhigung und zur Aufwertung des Stadtparks für erforderlich. Die 15 Jahre alten Pläne für eine zweite Naabbrücke würde er gerne aus der Schublade holen.

Vereine brauchen Hilfe

Der stellvertretende Vorsitzende des FC Schwandorf weiß um die Probleme der Vereine und ist überzeugt: „Die Stadt muss ihnen professionelle Hilfe anbieten“. So wie bei den Fusionsgesprächen zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem FC Schwandorf. Die Ansiedlung von Betrieben liegt ihm ebenso am Herzen wie die Ausweisung von Bauland. Die Stadt sollte Grundstücke erwerben und sie an bauwillige junge Familien weiter veräußern, um damit Spekulationen vorzubeugen. Als Oberbürgermeister will Kurt Mieschala Ansprechpartner für die Sport- und Schützenvereine sowie für die Jugend- und Seniorenverbände sein und die Interessen der Stadt in übergeordneten Gremien vertreten.

Weitere Termine

  • Stadtteilversammlungen:

    Bubach (Graf, 6. 2.), Haselbach (Kirchawirt, 11. 2.), Dachelhofen (Filchner, 13. 2.), Ettmannsdorf (FC-Sportheim, 18. 2), Krondorf (Grosser, 27. 2), Kreith (Göth, 28. 2.), Klardorf (Obermeier, 3. 3.), Fronberg (Brauereiwirtschaft, 5. 3.), Kronstetten (Oichhornwirt, 10. 3.) und Naabeck (Beer, 12. 3.).

  • Organisatorisches:

    Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Die Listenkandidaten stellten sich und ihre Schwerpunktthemen vor. Der amtierende Stadtrat Peter von der Sitt (Förderlehrer, 62) will weiterhin im Stadtrat „das Zünglein an der Waage“ sein, und sein Fraktionskollege Dr. Jochen Glamsch (Zahnarzt, 43) ist überzeugt: „Der frische Wind der UW-Kandidaten hat dem Stadtrat in den vergangenen sechs Jahren gut getan.“ Der Leiterin des Sozialkaufhauses „EMMA“, Klaudia Seegmüller (61), ist die Kinderbetreuung wichtig, während die Seminarrektorin Myriam Rödl (42) den „Bildungsstandort Schwandorf“ stärken will.

Kandidaten stellten sich vor

Projektleiter Sebastian Graßl (33) möchte „mit anschieben, damit in Schwandorf mehr vorwärts geht“. Dem Geschäftsführer Bernhard Graf (38) liegt die Sicherheit in der Innenstadt am Herzen. Der Vorsitzende der Feuerwehr Kronstetten, Josef Feiler (Geschäftsführer, 42), möchte die Vereine stärken, und Online-Redakteur Dieter Lederer (48) macht „Front gegen Rechtspopulisten“. Die Polizeibeamten Peter Leibl (60) und Christoph Schlayer (31) wollen den Bürgern ein Gefühl der Sicherheit geben, während Steuerberater Michael Mieschala (47) die Finanzen der Stadt im Blick hat. Die 54-jährige Schriftführerin der UW, Sabine Falter, möchte „frischen Wind“ in den Stadtrat bringen. Und Industriekaufmann Tilo Lankes (57) ergänzt: „Es wünsche mir mehr Kompetenz im Rathaus.“ Darum will auch Sonderschulrektor Tobias Mandl den OB-Kandidaten Kurt Mieschala unterstützen.

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