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Neuwahlen

Jäger streben Austritt aus dem BJV an

Die Nittenauer Jäger sind mit der überregionalen Vertretung nicht zufrieden. Otto Storbeck wurde im Amt bestätigt.
Von Agnes Feuerer

Die neue Vorstandschaft um Vorsitzenden Otto Storbeck (ganz rechts) Foto: Agnes Feuerer
Die neue Vorstandschaft um Vorsitzenden Otto Storbeck (ganz rechts) Foto: Agnes Feuerer

Nittenau.Die Mitglieder der Jägervereinigung trafen sich vor kurzem zur Jahresversammlung im Gasthof Schmidbauer in Muckenbach. Nach dem die Jagdhornbläser das Signal „Begrüßung“ und den Marsch „Brucker“ geblasen hatten, blickte der Vorsitzende Otto Storbeck auf die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr zurück. Im November 2018 wurde die Hubertusmesse, die von den Parforce Horn Bläser umrahmt wurde, in der Nittenauer Pfarrkirche gefeiert und in diesem Jahr fand sie in der Schönstadtkapelle statt.

Bei der Weihnachtsfeier ehrte MdL Alexander Flierl einige Mitglieder. Natürlich fand auch wieder eine Hegeschau und jeden ersten Montag im Monat ein Stammtisch statt. Es wurden weiter jagdliche Aktivitäten angeboten, wobei der Vorsitzende hier die geringe Beteiligung beklagte. Gut angenommen wurde, auch von der Bevölkerung, das Fest am „Prangertag“ im Gramlkeller.

Unzufrieden mit dem Bayerischen Jagdverband

Sodann informierte der Vorsitzende die Jäger darüber, dass sich eine Änderung im Waffengesetz abzeichne, wovon die Jäger aber nicht betroffen sein werden. Auch eine Änderung bei der Genehmigung von Nachtsicht- und Nachtzielgeräten stehe an. Storbeck berichtete dann über die aktuelle Situation in Bayerischen Jagdverband. Er war zusammen mit seinen Stellvertretern bei der Delegiertenversammlung und berichtete, dass in der Jägerschaft in ganz Bayern großer Unmut darüber herrsche, wie im BJV mit Jägern und deren Mitgliedsbeiträgen umgegangen werde. Bei dieser Delegiertenversammlung sei beschlossen worden, so Storbeck, dass im März kommenden Jahres Neuwahlen stattfinden, bei denen ein komplett neues Präsidium gewählt werden soll. Trotz dieser Ankündigung erwägt die Nittenauer Jägervereinigung nun einen Austritt aus dem BJV.

Sicherheit

Nach Unfall: Wildzaun gefordert

Ein Schwandorfer ist mit neun Wildschweinen auf der B 85 kollidiert. Die Polizei spricht von immer mehr Wildunfällen.

Bei der anschließenden regen Diskussion zeigte es sich aber, dass dieses Vorhaben wohl nicht so leicht umzusetzen sein wird. Am Ende der Diskussion wurde der Vorsitzende von der Versammlung beauftragt, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.

Hornmeisterin Ilona Rotballer konnte berichten, dass im vergangenen Jahr 46 Proben abgehalten worden waren. Des Weiteren umrahmten die Jagdhornbläser einen Adventmarkt und traten bei den Bürgerfesten in Nittenau und Bruck auf, waren beim Landkreisbläsertreffen dabei und man umrahmte die vereinseigenen Veranstaltungen.

Neuwahl

  • Enge Vorstandschaft:

    1. Vorsitzender Otto Storbeck; die beiden Stellvertreter: Gerd Schuhbaum und Manuel Geyer. Schriftführer: Stephan Jehl; Kassier bleibt Heinrich Hofstetter.

  • Erweiterte Vorstandschaft:

    Beisitzer: Gunter Stangl, Hans Schüller, Elisabeth Stangl, Reinhard Ehemann, Christoph Obermeier und Daniel Schuhbaum. Kassenprüfer: Ludwig Aumüller, Johannes Schuhbaum. Hornmeisterin Ilona Rothballer ist Kraft Amtes Mitglied in der Vorstandschaft. (taf)

Nachdem der Schriftführer Stephan Jehl das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung verlesen hatte, gab Schatzmeister Heinrich Hofstetter einen umfassenden Überblick über die Finanzen des Vereins. Die beiden Kassenprüfer Ludwig Aumüller und Johannes Schuhbaum bestätigten ihm eine korrekte Kassenführung, woraufhin wegen der anschließenden Neuwahl die gesamte Vorstandschaft von den Mitgliedern entlastet wurde. Abschließend legte noch der Nachsuchenführer Stephan Jehl seinen Bericht ab.

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