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Montag, 16. Juli 2018 27° 3

Schießsport

„Jägerblut“-Schützen auf Erfolgswelle

Sportlich und im gesellschaftlichen Bereich kamen alle auf ihre Kosten. Schützenmeister Karl Fleischmann wiedergewählt.

Der alte und neue „Jägerblut“-Schützenmeister Karl Fleischmann (Zweiter von links sitzend) mit seiner Führungsmannschaft.
Der alte und neue „Jägerblut“-Schützenmeister Karl Fleischmann (Zweiter von links sitzend) mit seiner Führungsmannschaft. Foto: brn

RAPPENBÜGL.Der Schützenverein Jägerblut schwimmt seit dem Bau des neuen Vereinsheimes in der Gaststätte „Gocklwirt“ in Verau auf einer Erfolgswelle. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim erwiesen sich die Berichte von Schützenmeister Karl Fleischmann und seinem Vorstandsteam deshalb auch allesamt als Volltreffer. Nicht zuletzt deshalb waren die fälligen Neuwahlen beinahe ein Selbstläufer, bei der bis auf wenige Ausnahmen wieder alle Amtsinhaber bestätigt wurden.

In seinem Rückblick erinnerte Fleischmann an eine Vielzahl von Aktivitäten, die im abgelaufenen Jahr wieder dazu beitrugen, dass sowohl im schießsportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich alle Interessengruppen auf ihre Kosten kamen. Besonders stolz könne man auf den Nachwuchs sein, der mittlerweile ein fester Bestandteil im Verein sei. Aufgrund der ausgezeichneten Platzierung bei der Bayerischen Meisterschaft wurden die Nachwuchsschützen auch vom Landkreissportverband geehrt.

Ohne Übertreibung sei festzuhalten, dass die Jugendarbeit bei den Jägerblutschützen auf soliden Beinen stehe und das sei in erster Linie den Jugendleitern Ludwig Duscher und Erwin Birzer und Jugendsprecher Franz Birzer zu verdanken. Aber auch bei den übrigen Sparten sei man gut aufgestellt. So gingen acht Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen an den Start. Doch nicht nur im Schießsport wurden von den Mitgliedern des Vereins besondere Anstrengungen an den Tag gelegt.

Beim Kegelturnier des BV Philadelphia oder beim wöchentlichen Nordic Walking stellte man die sportlichen Fähigkeiten unter Beweis. Das galt auch beim „Scharfschießen“ beim Vereinsturnier des Saltendorfer Westernclubs. Ein voller Erfolg war auch der Vereinsausflug nach Südböhmen. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl will man auch im kommenden Jahr wieder zu einer Zweitagesfahrt starten.

Die Krone für ein äußerst erfolgreiches Vereinsjahr wurde dann noch durch die Feier des 50-jährigen Vereinsjubiläums aufgesetzt. Ohne Übertreibung, so Fleischmann, sei dies der absolute Höhepunkt im abgelaufenen Vereinsjahr gewesen. Vor allem der farbenfrohe Festzug und das in jeder Hinsicht gelungene Rahmenprogramm an den beiden Festtagen werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Dass der Schützenverein Jägerblut auch schießsportlich von Erfolg zu Erfolg eilte, davon berichtete im Anschluss Schießleiterin Kathrin Duscher. Bei den Vereinsmeisterschaften gingen 38 Teilnehmer an den Start, beim Winterschießen waren 32 Schützinnen und Schützen am Stand. Eine wahre Teilnehmerflut gab es bei den Gaumeisterschaften, wo Jägerblut mit 37 Teilnehmern am Start war und die Titelsammlung erfolgreich fortsetzen konnte. Mit mehreren Schützen war man auch bei der Landesmeisterschaft am Start und alle konnten sich im vorderen Drittel der Teilnehmerlisten platzieren.

Besonders gut lief es bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft, die bei der Schützengesellschaft Alt Ponholz ausgetragen wurde. Die 29 Teilnehmer von Jägerblut konnten in acht Disziplinen den Sieger stellen und führten unangefochten den Medaillenspiegel an. Dass der Schießsport schon seit vielen Jahren nicht mehr allein eine Domäne der Männer ist, bewiesen die Schützendamen, wie Damenleiterin Maria Duscher in ihrem Bericht feststellte. Ausgezeichnete Ergebnis bei den Gaumeisterschaften und beim Damensichtungsschießen waren dafür ebenso Beweis wie die sehr guten Platzierungen bei den Stadtmeisterschaften, wo die Schützinnen von Jägerblut dreimal auf dem ersten Platz landeten und weitere sehr gute Ergebnis erzielen konnten.

OSB-Präsident und Gauschützenmeister Franz Brunner lobte in seinem Grußwort den Schützenverein Jägerblut als einen Aktivposten im Schützengau. Das gelte sowohl in sportlicher Hinsicht als auch bei der Mitarbeit im Gau. Es erfülle ihn mit Stolz und Freude, dass der Schützenverein Jägerblut trotz der enormen Aufwärtsentwicklung in den vergangenen Jahren im 50. Jahr seines Bestehens einen weiteren Aufwärtsschub verbuchen konnte. Besondere Anerkennung verdiene die Nachwuchsarbeit. (brn)

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