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Verkehr

Jetzt für den Ansturm gerüstet

Die Abbiegespur von der Industriestraße in die Straße „In der Oder“ ist freigegeben. Jetzt können die Touristen strömen.
Von Johann Ippisch

Mit Landrat Thomas Ebeling (links) sowie den Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft, des Planungsbüros sowie der bauausführenden Firma eröffnete 1. Bürgermeister Harald Bemmerl (5. von rechts) mit den Gemeinderäten die neue Abbiegespur zur Erlebnisholzkugel. Foto: sjj
Mit Landrat Thomas Ebeling (links) sowie den Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft, des Planungsbüros sowie der bauausführenden Firma eröffnete 1. Bürgermeister Harald Bemmerl (5. von rechts) mit den Gemeinderäten die neue Abbiegespur zur Erlebnisholzkugel. Foto: sjj

steinberg am see.Mit einer Rekordbauzeit wurde die Abbiegespur von der Industriestraße in die Straße „In der Oder“, die unter anderem zur Erlebnisholzkugel am Steinberger See führt, fertiggestellt. Zwei Wochen früher als geplant konnte die Spur für den Verkehr freigegeben werden. Die offizielle Freigabe erfolgte im Beisein von Landrat Thomas Ebeling, dem Bürgermeister der Gemeinde Steinberg am See, Harald Bemmerl, einem Teil seiner Gemeinderäte sowie Bauhofleiter Rupert Binner, den Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft Daniel Fendl und Gabriele Wiendl, Michael Throner vom Bauamt, dem Vertreter der Regierung der Oberpfalz, Reinhard Leikam, Claudia Scharnagl vom Ingenieurbüro SEUSS Ingenieure GmbH aus Amberg, ihrem Mitarbeiter Ferdinand Leitner sowie dem Bauleiter der bauausführenden Firma STRABAG, Josef Schaller.

Die bisherige Zufahrt zur größten begehbaren Holzkugel der Welt war nicht gerade berauschend, stellte 1. Bürgermeister Harald Bemmerl bei der Eröffnung die Frage nach dem „Warum“ der neuen Abbiegespur. Die Gemeinde Steinberg am See mache nichts anderes, als den rechtswirksamen Bebauungsplan aus dem Jahr 1995 zu realisieren. Aus den umgesetzten Projekten gilt es nun auch eine gewisse Wertschöpfung zu ziehen und letztendlich auch Arbeitsplätze zu schaffen, so Bemmerl. Von Seiten der Investoren herrsche hohes Interesse.

Nötige Infrastruktur schaffen

So ist es auch für die Gemeinde eine Notwendigkeit, die entsprechende Infrastruktur mit Abwasser, Wasserversorgung sowie Straßenanbindungen zu sorgen, sagte Bemmerl. Das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen zur Holzkugel bzw. an den Steinberger See erfordert auch ein entsprechendes Verkehrskonzept. Mit der Realisierung des Ausbaus der Einmündung der Straße „In der Oder“ in die Industriestraße mit deren Verbreiterung um eine Linksabbiegespur und Weiterführung des Geh- und Radweges über die Industriestraße hinweg wurde nun die Hauptzufahrt zur Erlebnisholzkugel sowie dem westlichen Uferbereich des Steinberger Sees geschaffen.

Ferdinand Leitner von SEUSS Ingenieure GmbH erläuterte die technischen Details der Baustelle. Eine kleine Baustelle, die in Rekordzeit erledigt wurde, stellte er dabei fest und sprach seinen Dank der bauausführenden Firma STRABAG AG aus. Deren Bauleiter Josef Schaller erinnerte an die Vergabegespräche im Februar, dem Baubeginn am 4. März und an die frühzeitige Fertigstellung nach nur sechs Wochen Bauzeit. Am 11. April wurde die Straße bereits für den Verkehr freigegeben. Auch das einzige Problem bei der Bauausführung – die Ableitung des Oberflächenwassers – konnte gelöst werden.

Reinhard Leikam von der Regierung der Oberpfalz bestätigte Bürgermeister Harald Bemmerl die Förderung der Baumaßnahme mit rund 200000 Euro. Auch der Landkreis Schwandorf beteiligt sich mit 20000 Euro an der 378000 Euro teuren Abbiegespur. Landrat Thomas Ebeling betrachtete die offizielle Freigabe der Abbiegespur als „schönen Termin“. Das touristische Leuchtturmprojekt, die Erlebnisholzkugel, werde sehr gut angenommen, die Infrastruktur muss entsprechend mitwachsen. Mit der neuen Zufahrt ist man für den großen Ansturm auch gerüstet, unterstrich Thomas Ebeling.

Ursprüngliche Verkehrsführung

Bürgermeister Harald Bemmerl wies abschließend darauf hin, dass ab sofort wieder die ursprüngliche Verkehrsführung am Steinberger See gilt. Die Zufahrt zum bzw. die Ausfahrt vom Westufer des Steinberger Sees mit der Erlebnisholzkugel und der Wakeboard-Anlage erfolgt für die Pkw ausschließlich über die Industriestraße und nicht mehr über die „Oderer-Kreuzung“. Busse fahren über diese Kreuzung ein und über die neue Abbiegespur aus. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen die neue Wegführung mit der Querungshilfe an der Industriestraße beachten.

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