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Treffen

Jugend lernt sich besser kennen

Kolpingfamilien wollen Jugendarbeit vernetzen.

Ein großer Erfolg war das erstmals auf Kreisebene organisierte Bubble-Soccer-Turnier auf dem Saltendorfer Sportplatz. Foto: Artmann
Ein großer Erfolg war das erstmals auf Kreisebene organisierte Bubble-Soccer-Turnier auf dem Saltendorfer Sportplatz. Foto: Artmann

TEUBLITZ-SALTENDORF.Fußballspielen ist nicht jedermanns Sache. Aber Bubble-Soccer kann wirklich jeder spielen. Das dachten sich auch die Jugendlichen aus den Kolpingfamilien im Landkreis Schwandorf, als sie Ideen für einen Jugendtag sammelten. So trafen sich dann zwölf Mannschaften aus sechs Kolpingfamilien, um auf dem Sportplatz in Saltendorf in große aufgeblasene Plastikhüllen gegeneinander Fußball zu spielen.

Und da konnte wirklich jeder mitspielen. Selbst Bezirks-Präses Pfarrer Franz Baumgarten aus Burglengenfeld und die gastgebenden Seelsorger Pfarrer Michael Hirmer und Pfarrvikar Pater John schafften es so, gegen den Ball zu treten. Ziel des Turniers war weniger der sportliche Erfolg, sondern vielmehr ein Kennenlernen der Jugendlichen. „Wir wollen Jugendarbeit über unsere Pfarrgemeinde hinaus vernetzen“, erklärte der Teublitzer Kolpingjugendleiter Dominik Seck, der das Turnier federführend organisierte.

Mehr als 70 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis Schwandorf waren nach Saltendorf gekommen. Und auch der Diözesanverband der Kolpingjugend stellte eine Mannschaft.

Zwischen den Spielen bestand die Möglichkeit zu gruppendynamischen Spielen oder dem klassischen Torwandschießen. Einige Jugendliche spielten auch Volleyball oder nützen den nahen Weiher zum Baden. Schirmherr des Turniers war der stellvertretende Bürgermeister Robert Wutz, der selbst jahrelang Vorsitzender der Kolpingfamilie Teublitz war.

Am Ende eines heißen Nachmittags stand die Kolpingjugend aus Münchshofen als Turniersieger fest, gefolgt von den Mannschaften aus Bruck und Teublitz. Ein gemeinsamer Jugendgottesdienst bildete den Abschluss eines wunderschönen Tages. In seiner Predigt motivierte der Teublitzer Kolpingpräses Michael Hirmer die Jugendlichen, sich für ihre Gemeinschaft einzusetzen.

„Ich freue mich, dass so viele Jugendliche gekommen sind und gemeinsam unseren Verband beleben“, sagte der Vorsitzende des Kolpingbezirks Schwandorf Willi Nesner. „Wir wollen dran bleiben“, versprach Diözesanleiter Sebastian Irlbacher, der auf die Gründung eines Bezirksjugendteams hofft. So gesehen war das Bubble-Soccer-Turnier nur der Auftakt, um die Jugendarbeit im Kolpingwerk auf Kreisebene neu zu vernetzen.

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