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Abschluss

Jugendliche sind fit für eine Ausbildung

Im Haus des Guten Hirten wurden 63 Teilnehmer aus Vorbereitungs-Maßnahmen entlassen.
Von Rudolf Hirsch

Das Haus des Guten Hirten ehrte die besten Absolventen und verlieh Anerkennungspreise für besonderes Engagement: Das Bild zeigt von links Kerstin Reckermann, Madeleine Fohr, Lena Graf, Otto Storbeck, Sophie Wölke, Sabrina Melzer, Tobias Mandl, Natalie Krieger, Christoph Gietl und Patricia Schmid.  Foto: Rudolf Hirsch
Das Haus des Guten Hirten ehrte die besten Absolventen und verlieh Anerkennungspreise für besonderes Engagement: Das Bild zeigt von links Kerstin Reckermann, Madeleine Fohr, Lena Graf, Otto Storbeck, Sophie Wölke, Sabrina Melzer, Tobias Mandl, Natalie Krieger, Christoph Gietl und Patricia Schmid. Foto: Rudolf Hirsch

Schwandorf.Das Haus des Guten Hirten hat 63 Jugendliche aus Bildungsmaßnahmen, die die Arbeitsagentur in Auftrag gegeben und finanziert hat, entlassen. Einrichtungsleiter Otto Storbeck sprach bei der Abschlussfeier in der Schulturnhalle von „einem besonderen Moment an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt“.

Mit einer eindrucksvollen Trampolin-Demonstration eröffneten die Schüler den Festakt und bewiesen dabei ihre sportlichen Fähigkeiten. Otto Storbeck wertete die Saltos auf die Weichbodenmatte als „Sprünge hinaus ins Leben“. Die „milieugeschädigten“ jungen Leute habe die Arbeitsagentur dem Haus des Guten Hirten zur Nachqualifizierung anvertraut. Von den 43 Jugendlichen, die an der „Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung St. Marien“ ein Berufsvorbereitungsjahr (BvJ) starteten, haben 34 durchgehalten. Sie ließen sich in den Fachrichtungen „Gartenbau und Landwirtschaft“, „Gastronomie und Hauswirtschaft“, „Betreuung und Pflege“ und „Wirtschaft und Verwaltung“ ausbilden. 28 von ihnen erzielten den Mittelschulabschluss. Die Absolventen beginnen nun eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt oder im Haus des Guten Hirten; manche nehmen eine andere Beschäftigung auf.

20 Jugendliche absolvierten die „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme“ (BvB). Von ihnen schafften elf den Mittelschulabschluss. 16 beginnen im September eine Ausbildung im Haus des Guten Hirten. Nur einer hat eine Ausbildungsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden. Drei Jugendliche haben sich noch nicht entschieden, wie es bei ihnen weiter geht.

Ziele der „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme“ sind: berufliche Orientierung durch praktisches Kennenlernen verschiedener Berufsfelder, Vorbereitung auf eine Berufsausbildung, Möglichkeit zur Verbesserung des Abschlusses und Hilfe bei der Berufswahl. Im Haus des Guten Hirten stehen 80 duale Ausbildungsplätze in 16 Berufen zur Verfügung, so Einrichtungsleiter Otto Storbeck.

Schulleiter Tobias Mandl packte für die Jugendlichen „einen Rucksack mit Wissen und Kompetenzen für den weiteren steinigen Lebensweg“. Dafür bedankten sich die Schülersprecher Nadine Banasch, Marianne Kimmel, Haris Daka und Fabian Deml. Lehrgangsleiterin Kerstin Reckermann ehrte die besten Absolventen Madeleine Fohr, Lena Graf und Sophie Wölke und überreichte Anerkennungspreise für besonderes Engagement an Patricia Schmid, Sabrina Melzer, Christoph Gietl und Natalie Krieger.

Der Jugendchor des Internats verabschiedete die Absolventen mit einem Lied.

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