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Bildung

Julia Reitmeier mit Traumschnitt 1,11

Für alle Schüler der Burglengenfelder Mittelschule, die den mittleren Abschluss anstrebten, hat sich der Fleiß gelohnt.
Von Stefan Barte

Die besten Absolventen der Sophie-Scholl Mittelschule („Quali“ und mittlerer Abschluss), eingerahmt von Bürgermeister Thomas Gesche (links), Rektor Michael Chwatal (Zweiter von rechts) und Elternbeiratsvorsitzendem Askin Ergül (rechts) Foto: Stefan Barte
Die besten Absolventen der Sophie-Scholl Mittelschule („Quali“ und mittlerer Abschluss), eingerahmt von Bürgermeister Thomas Gesche (links), Rektor Michael Chwatal (Zweiter von rechts) und Elternbeiratsvorsitzendem Askin Ergül (rechts) Foto: Stefan Barte

Burglengenfeld.Die Schüler der Sophie-Scholl-Mittelschule werden ihre Abschlussfeier, die am Donnerstag in der Stadthalle stattfand, vermutlich ihr Leben lang nicht mehr vergessen. Stilvoll, fröhlich und ausgesprochen kurzweilig verging die gelungene Feier wie im Fluge.

Den Eröffnungssong „Stadt“, gespielt von der Schulband unter Leitung von Thomas Meidinger, griff Konrektor Johann Schönstein in seiner Begrüßung wieder auf und ersetzte das Wort Stadt mit Schule. Wege führten hinein und irgendwann auch wieder heraus, scherzte er. Bürgermeister Thomas Gesche erinnerte sich an seinen Schulabschluss vor 18 Jahren, als er genau da stand, wo die Schulabgänger heute. Mit ein „Hoch auf Euch“ beglückwünschte das Stadtoberhaupt die Schüler zu ihrem erfolgreichen Schulabschluss. Dabei dankte er allen Eltern und Lehrern, die die Kinder auf ihrem Weg zur Erkundung der weiten Welt unterstützten. Es käme nicht nur auf Wissensvermittlung an, sondern auch auf viele andere Kompetenzen, die an dieser Schule zusätzlich vermittelt werden.

Elternbeiratsvorsitzender Askin Ergül offenbarte den jungen Erwachsenen sein Lebensmotto, das er von Sylvester Stallones Spruch ableitete: „Nichts schlägt härter zu als das Leben.“ Deshalb bestehe die Kunst darin, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen, denn die Schüler seien die Zukunft.

Michael Chwatal stoppte seine erste Abschlussrede als Rektor mit dem Timer seines Handys. Mehr als acht Minuten sollte sie nicht dauern – und er schaffte es! Auf humorvolle und zugleich hintergründige Weise verglich er die Schüler mit dem aktuellen Aldi-Prospekt. Einige erlebte er als „Frischekracher“, andere als König oder Königin der Löwen, die schon alles wüssten. Einige seien schon „dauerhaft im Sortiment“ und hätten mehr Bart als er selber. Mit einem guten „Preis-LeistungsVerhältnis“ hoffte der Rektor, die Schüler fit gemacht zu haben und abschließend, dass sie beim Thema „Nachhaltigkeit“ die Welt noch retten können.

Die Schüler dankten auf ihre Weise in ihrer Abschlussrede, zeigten eine unterhaltsame Slideshow mit Lehrervideos, sangen und tanzten fröhlich, bevor die ersehnten Abschlusszeugnisse übergeben wurden.

116 Schüler hatten an den Prüfungen teilgenommen, davon 69 für den qualifizierenden Abschluss. 81 Prozent bestanden diesen letztlich mit einem Schnitt von 3,0 oder besser. Den mittleren Abschluss strebten 47 Schüler der 10. Klasse an – und jeder von ihnen konnte das ersehnte Zeugnis in Empfang nehmen. Ergänzend erwähnte Konrektor Schönstein, weitaus mehr als die erwähnten fünf Schulbesten hätten eine „1“ vor dem Komma. Aber nicht alle passten auf die Bühne.

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