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Kommunalpolitik

Junge Politiker für Bodenwöhr

Freie Wähler schicken zwölf Bürger bei der Gemeinderatswahl in Rennen. Die Gemeinde soll attraktiv für junge Familien werden.
Von Albert Gleixner

Die Gemeinderatskandidaten der FWG Bodenwöhr zusammen mit Vorsitzenden Bruno Grün (hinten links) und Kreistag-Faktionssprecher Martin Scharf (hinten rechts). Foto: Foto-Studio Schwarz
Die Gemeinderatskandidaten der FWG Bodenwöhr zusammen mit Vorsitzenden Bruno Grün (hinten links) und Kreistag-Faktionssprecher Martin Scharf (hinten rechts). Foto: Foto-Studio Schwarz

Bodenwöhr.Die Wahl der Gemeinderäte in Bodenwöhr am 15. März rückt immer näher. Die Freie Wählergemeinschaft Bodenwöhr ist in der laufenden Legislaturperiode mit vier Gemeinderäten vertreten, nun stehen die Kandidaten für die kommende Periode von 2020 bis 2026 fest. Bei der Nominierungsveranstaltung im Brauereigasthof Jacob wurden zwölf Mitglieder einstimmig gewählt, die bei der Wahl antreten werden. Als Ziel hat sich Gruppe vor allem vorgenommen, die Gemeinde attraktiv für junge Familien zu machen.

Vorsitzender Bruno Grün freute sich besonders über das Interesse der jungen Kandidaten, sich am politischen Leben in Bodenwöhr zu beteiligen und dankte den amtierenden Gemeinderäten, dass sie sich mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen erneut zur Wahl stellen. Nach dieser kurzen Einführung übernahm Martin Scharf, Vorsitzender der Kreistagsfraktion und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Neunburg vorm Wald, die Leitung der Veranstaltung und führte die Wahl der Kandidaten durch. Ihm zur Seite standen Albert Krieger und Verena Obermeier. Zur Versammlung am Dienstag waren 17 wahlberechtigte Mitglieder der Freien Wähler anwesend, wie Martin Scharf feststellte.

Viel berufliche Erfahrung aus unterschiedlichen Berufen

Scharf zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite der Kandidaten, die nicht nur attraktiv auf verschiedene Altersklassen wirkten, sondern auch berufliche Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen einbrächten. Eine gute Basis der Freien Wähler in den einzelnen Gemeinden sei auch mit ein Grund für den Erfolg auf Landesebene. Immerhin könnten die Freien Wähler inzwischen drei Minister stellen, was vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre, sagte Scharf.

Die Kandidaten

  • Platz 1 bis 8:

    Albert Krieger (Platz 1 und 2, Altenschwand), Tobias Grün (Platz 3 und 4, Bodenwöhr), Christian Lutter (Platz 5 und 6, Blechhammer), Verena Obermeier (Platz 7 und 8, Altenschwand),

  • Platz 9 bis 16:

    Johann Frisch (Platz 9, Altenschwand) Andrej Pappenheim (Platz 10, Bodenwöhr), Julian Schmid (Platz 11, Bodenwöhr), Stefan Wimmer (Platz 12, Altenschwand), Bernadette Frisch (Platz 13, Altenschwand), Sonja Fischer (Platz 14, Blechhammer), Martina Greiner (Platz 15, Altenschwand), Matthias Lutter (Platz 16, Blechhammer)

Erfreut habe Bruno Grün zur Kenntnis genommen, dass die neuen Gesichter auf der Kandidatenliste frischen Wind brächten und die Fraktion deutlich verjüngen würden. Vor allem habe er auch bemerkt, dass alle mitarbeiten wollen, Bodenwöhr weiter nach vorne zu bringen und verhindern möchten, dass sich der Gemeinderat „im Kreis dreht“. Er erinnerte daran, dass das derzeitige Rathaus vor über zwei Jahrzehnten „als Provisorium“ geplant war. „Und weil nichts so gut hält wie ein Provisorium, ist die Gemeindeverwaltung noch immer dort untergebracht“, stellte Grün fest. Er wies deshalb darauf hin, dass es nach so langer Zeit unbedingt nötig sei, dass Alternativen auf den Plan kämen und auch in die Tat umgesetzt werden.

Infrastruktur der Gemeinde soll weiter verbessert werden

Albert Krieger sagte, dass das gemeinsame Ziel aller Kandidaten sei, die Gemeinde weiter voranzubringen. Bodenwöhr solle vor allem durch die neue Bauleitplanung attraktiv für junge Familien werden. Im Zuge dessen dürften die Unterstützung des Kindergartens und der Grundschule nicht vergessen werden. „Wie Bodenwöhr in den vergangenen Monaten und Jahren gewachsen ist, ging dem einen oder anderen vielleicht sogar zu schnell. Aber wir sollten trotzdem weiterhin auf Wachstum setzen. Langsam, aber konstant. Darauf müssen wir achten“.

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Nicht zu vergessen seien auch die bereits bekannten Probleme in der Gemeinde. Deshalb wollen sich die Freien Wähler weiterhin um die Infrastruktur kümmern. Punkte wie Wasser, Straßen und Kanal stünden immer noch auf der Agenda, wie die vergangenen Abstimmungen im Gemeinderat auch bewiesen hätten. Man könne stolz auf die bereits in die Tat umgesetzten Entscheidungen sein. Albert Krieger blickte aber auch optimistisch in die Zukunft. Er sei stolz auf die neue Gemeinschaft und sei sich sicher, mit diesem Team die künftigen Herausforderungen bewältigen zu können.

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