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Musik

Jurablaskapelle: Keine Zeit zum Ausruhen

Die Proben fürs Jahreskonzert im April laufen. Außerdem ist es schwierig, an Nachwuchs heranzukommen.
Von Paul Böhm

Die Jubilare der Jurablaskapelle Pilsheim mit Bürgermeister Thomas Gesche: Josef Spies (25 Jahre) Hans Schmid (40), Johann Dürnhofer (25), Vorstand Josef Auer, Siegfried Lang (35), Dirigent Michael Schäfer, Johann Meier (30), Michael Fischer (40), Franz Vierl jun. (35) und Josef Höfler (35)  Foto: Böhm
Die Jubilare der Jurablaskapelle Pilsheim mit Bürgermeister Thomas Gesche: Josef Spies (25 Jahre) Hans Schmid (40), Johann Dürnhofer (25), Vorstand Josef Auer, Siegfried Lang (35), Dirigent Michael Schäfer, Johann Meier (30), Michael Fischer (40), Franz Vierl jun. (35) und Josef Höfler (35) Foto: Böhm

Burglengenfeld.Zurücklehnen und ausruhen, das ist auch in diesem Jahr bei der Jurablaskapelle Pilsheim nicht drin. Man ist derzeit schon mitten in den Proben für das Jahreskonzert am Samstag, 14. April, in der Pilsheimer Freizeithalle. Aus einem straffen Terminkalender berichtete Blaskapellenvorstand Josef Auer bei der Jahresversammlung im Gasthaus Wein.

Auch für das abgelaufene Jahr hatte es ähnlich ausgesehen. In drei Ausschusssitzungen wurden die Weichen gestellt. Bei 23 Auftritten hat man die Jurablaskapelle erleben können. Ein Höhepunkt des abgelaufenen Vereinsjahrs war das 45-jährige Jubiläum mit einer Reihe konzertanter Auftritte gewesen. Dazu gehörte die Teilnahme am Kreiskonzert in Burglengenfeld mit dem großen Orchester und der Bigband. Ein absolut konzertanter Leckerbissen war das Jubiläumskonzert im April 2017.

Mit dabei waren die Musikerinnen und Musiker beim historischen Festzug zum 475-jährigem Stadtjubiläum von Burglengenfeld; man spielte zur Serenade mit dem großen Orchester und der Bigband-Besetzung. Etwas Besonderes war der Tanzabend mit der Band „Cappuccino“ im Juli, bei dem die Musiker einmal nicht auf der Bühne sein mussten. Dazu kam ihr Auftritt beim 39. Marktfest in Schmidmühlen und das Weinfest im Oktober.

„Wir haben uns mit insgesamt 48 Gesamtproben auf unsere Auftritte vorbereitet“, informierte Josef Auer. Für das Jahreskonzert kamen vier Probentage dazu. Insgesamt zählt die Jurablaskapelle derzeit 86 Musikerinnen und Musiker im Konzertorchester, der Jugendkapelle und im Bigband-Bereich. 282 Mitglieder zählt die Vereinsgemeinschaft.

Wie der musikalische Leiter der Jurablaskapelle, Michael Schäfer informierte, ist man schon auf dem besten Weg ins Jahreskonzert 2018. Riesige Resonanz erfuhr die Kapelle mit ihren Konzertbeiträgen beim Kreismusikfest in Burglengenfeld. „Mit diesen Leistungen zählt die Jurablaskapelle Pilsheim zu den besten Musikformationen im Nordbayerischen Musikbund“, hörte man dort nicht nur einmal aus Kennerkreisen und Fachleuten.

Eine Teilnahme am Wertungsspiel in Dürnsricht wird man heuer wegen des zu engen Terminkalenders nicht wahrnehmen, aber dafür ist für 2019 die Teilnahme am Wertungsspiel in Mittelfranken eingeplant.

Trotz all der schönen Erfolge sollte aber die Nachwuchsgewinnung nicht vergessen werden. Sowohl Michael Schäfer als auch die Leiterin der Nachwuchsformation, Karin Auer, sehen diese Aufgabe als besondere Herausforderung für die nächsten Jahre an. „Wir haben keine Schule in unserer unmittelbaren Nähe, wir haben keinen Kindergarten, und da ist es schwer an die jungen Leute heranzukommen.“

Am Sonntag, 15. Juli wird die Jurablaskapelle mit einem Tag der offenen Tür versuchen, junge Leute, aber auch Ehemalige für die Musik zu gewinnen. Die musikalische Früherziehung ist für Kinder ab vier Jahren geeignet, ein frühinstrumentaler Unterricht (Blockflöte) wird ab fünf Jahren angeboten und mit einer Instrumentenausbildung durch qualifizierte Ausbilder kann man bei der Jurablaskapelle ab etwa acht Jahren beginnen.

Dass auch künftig die Stadt Burglengenfeld als ein Förderer der Blasmusik ihren Beitrag leisten wird, beteuerte Bürgermeister Thomas Gesche. „Die Jurablaskapelle Pilsheim ist schon lange sehr viel mehr als ein musikalischer Botschafter unserer Heimat, darauf sind wir alle stolz.“

Ferner wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. Für 40 Jahre: Michael Fischer jun., Herbert Hudetz und Hans Schmid; für 35 Jahre: Ida Bidi, Alfons Fischer, Josef Höfler, Michael Höfler, Siegfried Lang und Franz Vierl jun.; für 30 Jahre: Johann Meier; für 25 Jahre: Ingrid Frank, Johann Dürnhofer, Josef Spies, Karl-Heinz Losch

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