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Kaltwassergrill-Challenge bei der FFW

Die Ettmannsdorfer Wehr wurde vom Kirwa-Verein „Drei Brücken“ nominiert und stellte sich der Herausforderung in der Naab.

Hauptsache die Bratwürste bekamen bei Lufttemperaturen um die drei Grad Celsius keine nassen Füße. Foto: szd
Hauptsache die Bratwürste bekamen bei Lufttemperaturen um die drei Grad Celsius keine nassen Füße. Foto: szd

ETTMANNSDORF.Und wieder geht es um eine neue Nominierungs-Runde: das sogenannte „Kaltwassergrillen“. Wie schon bei der Ice-Bucket-Challenge oder der Bier-Challenge geht es darum, dass Leute vor der Kamera eine kuriose Herausforderung absolvieren – und dann drei Nachahmer bestimmen.

Auch Schwandorfer Vereine hat der Hype erfasst. So war es am Samstag, 13. Januar, der Kirwaverein „Drei Brücken Ettmannsdorf“, der dann die FFW Ettmannsdorf nominierte. Eine Woche hatte der Verein für das Meistern der „Challenge“ Zeit. Am Samstag, 20. Januar, rief dann Kommandant Holger Göth seine Kameraden zusammen, um sich unter der Naabbrücke bei der Flutmulde in Ettmannsdorf zu treffen.

Dietmar Zwick hat die Nominierung der nächsten Vereine gefilmt:

Video: Dietmar Zwick

Der Grill war aufgestellt und die Glut entfacht. Göth dankte zuerst dem Kiwaverein, der von Schriftführer Tobias Kölb vertreten war, für die Nominierung. Er sagte auf gut bayerisch, dass ihnen der Schnabel sauber bleibt, denn aus der Brotzeit und dem Bier für 100 Mitglieder werde nichts, weil sie dafür lieber ins kalte Wasser stiegen und Bratwürstl grillten. Das ganze wurde natürlich auf Film als Beweis festgehalten.

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Bei knapp drei Grad Lufttemperatur und geringfügig wärmerem Wasser stellten sie sich barfuß in den überfluteten Uferbereich der Naab unter der Brücke. Dabei nannten sie die nächsten drei Vereine, was auch Bestandteil des Wettbewerbs ist. Das waren die FFW Dachelhofen, der Musikverein Dachelhofen und die „Stoapfälzer Spitzbuam“.

Nach dem „Fußbad“ ging es ans Aufwärmen. Foto: szd
Nach dem „Fußbad“ ging es ans Aufwärmen. Foto: szd

Anschließend erwärmten sie ihre Füße am lodernden Feuer, ehe die gegrillten Bratwürstl verzehrt wurden. Das Geld, das sie privat sammelten, werden sie einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen, sagte Göth. Die FFW Ettmannsdorf ist von der MZ exemplarisch als Verein auserwählt worden, denn das Ganze ist ein Schneeballsystem und würde den normalen Rahmen einer Berichterstattung sprengen. (szd)

Hier sehen Sie das Beweisvideo der FFW Ettmannsdorf:

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