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Glaube

Kapellenverein hatte Besuch aus Amerika

John Aschenbrenner brachte dem Verein eine Muttergottesstatue mit. Auch 2020 kommt er wieder nach Mappach.
von Agnes Feuerer

Die beiden Linden neben der Kapelle wurden von unten her ausgelichtet. Jetzt können sie sicher noch viele Jahre stehen bleiben.  Foto: Agnes Feuerer
Die beiden Linden neben der Kapelle wurden von unten her ausgelichtet. Jetzt können sie sicher noch viele Jahre stehen bleiben. Foto: Agnes Feuerer

Bruck.Zur Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins Mappach konnte Vorsitzender Hans Käsbauer neben den Mitgliedern auch Pfarrer Andreas Weiß und Bürgermeister Hans Frankl begrüßen. Zu Beginn sagte Käsbauer, dass die Kapelle nun schon seit 34 Jahren die Mitte des Dorfes ist und man sich das ganze Jahr über immer wieder dort trifft, um den christlichen Glauben zu stärken.

Der Verein, so Käsbauer weiter, hat momentan, nachdem ein Mitglied verstorben ist und mit Maria und Heiner Ehemann zwei Neue dazugekommen sind, 98 Mitglieder. Im Frühjahr wurde das Problem „Lindenbäume an der Kapelle“ in Angriff genommen. Dazu holte sich der Verein den fachlichen Rat von Heidi Schmid vom Kreisgartenamt. Schmid gab den Rat, die Bäume, da sie eine schönen Größe haben, stehenzulassen und sie nur von unten her auszulichten. Dies wurde getan, die angefallen Äste gehäckselt und als Abdeckmaterial für die Blumenbeete verwendet.

Der Kapellenverein

  • Mitglieder:

    98

  • Vereinsaktivitäten:

    Beten von Rosenkränzen, Abhalten von Maiandachten. Pfarrer Weiß hielt drei Heilige Messen in der Kapelle.

  • Arbeitseinsätze:

    Anbringen und später wieder Entfernen des Christbaums vor der Kapelle. Claudia Bierler schmückte wieder das ganze Jahr über die Kapelle zu den Festen im Kirchlichen Jahreskreis.

Im Mai war John Aschenbrenner wieder zu Besuch. Bei dieser Gelegenheit überreichte er dem Verein eine Muttergottesstatue, die er in Amerika einem US-Soldaten abgekauft hatte, der in Deutschland stationiert war. Aschenbrenner sorgte mit dem Überreichen an den Kapellenverein dafür, dass diese Statue wieder in die alte Heimat zurückkehren konnte. Im kommenden Jahr werde Aschenbrenner, so sein Plan, mit seiner Familie wiederkommen.

Abschließend bedankte sich Käsbauer bei allen, die das ganze Jahr über dafür sorgen, dass das kleine Gotteshaus sauber ist, dass die Grünanlage und die Beete gepflegt werden und dass die Kapelle auf- und zugeschlossen wird. Dank sagte er auch allen, die bei handwerklichen Arbeiten anpackten und auch kostenlos ihre Maschinen zur Verfügung gestellt hatten.

Bürgermeister Hans Frankl bemerkte, da die Kapelle der Ortsmittelpunkt ist, sei die Arbeit des Vereins sehr lobenswert. Sie ist ein Ort der Besinnung, man trifft sich zum Arbeiten aber auch mal zum Ratschen. Begeistert zeigte er sich von der Madonna, die John Aschenbrenner wieder nach Deutschland gebracht hatte.

Pfarrer Weiß bedankte sich bei allen, die das ganze Jahr über im Verein und der Kapelle gearbeitet haben. Dann berichtete er kurz vom Leben des Priesters Karl Leisner, der vor 75 Jahren an einem dritten Advent im KZ Dachau zum Priester geweiht worden war. Ihm und weiteren 40 inhaftierten Priestern stand nur eine notdürftig eingerichtete Kapelle zur Verfügung. Doch jede Kapelle sei ein Ort, wo Gottesdienst gefeiert wird und der Herr im Tabernakel sei ein Lichtblick für alle Christen. Beide Redner wünschten dem Verein weiterhin alles Gute.

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