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Vereine

Kein Nachfolger für Manfred Jehl

Die Vereinsgemeinschaft Leonberg wird sich auflösen. Keiner der Vereinsvertreter wollte die Verantwortung übernehmen.

1. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank dankte Manfred Jehl für sein 16-jähriges Engagement als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Leonberg. Foto: Anita Alt
1. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank dankte Manfred Jehl für sein 16-jähriges Engagement als Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Leonberg. Foto: Anita Alt

Maxhütte-Haidhof.Die Auflösung der Vereinsgemeinschaft Leonberg ist beschlossene Sache: Manfred Jehl, 16 Jahre Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, teilte dies nun der Stadt Maxhütte-Haidhof offiziell mit. Die anwesenden Vereine – die FF Leonberg, der Burschenverein Stolze Eiche, der SV Leonberg, die Kolpingsfamilie und der Schützenverein Leonberg – zeigten kein Interesse an der Übernahme des Vorsitzendenamts.

„Es wird schwer, einen Nachfolger für mich zu finden“, hatte Manfred Jehl bereits vor Monaten einmal gesagt. Die Prophezeiung sollte sich bewahrheiten. Es fand sich unter den Vereinsvertretern niemand, der Verantwortung übernehmen wollte.

Seit 40 Jahren gab es die Vereinsgemeinschaft, die 1978 von Georg Amann gegründet wurde. Dieser gab nach sechs Jahren die Geschicke der Vereinsgemeinschaft an Hans Bauernfeind weiter, der 18 Jahre den Vorsitz führte. In den vergangenen 16 Jahren wirkte Manfred Jehl an der Spitze. Er hatte im Vorfeld signalisiert, aufzuhören und die Geschicke des Vereins in jüngere Hände legen zu wollen. Daraus wurde nichts.

Dass die Neubesetzung ins Leere gelaufen ist und gleich eine Auflösung daraus wurde, bedauerte 1. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank gegenüber Jehl. Sie dankte dem Vorsitzenden für sein Engagement für die Ortschaft Leonberg. „Wir werden Ihr Streben nach Gemeinschaft für die Vereine vermissen und sagen heute im Namen aller Leonberger und der Stadt Maxhütte-Haidhof einfach Danke!“

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