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Keine Fata Morgana an der Sandoase

Brucks Bürgermeister Hans Frankl verabschiedet sich mit einer Skulptur aus dem Amt. Das Kamel kostete rund 12 000 Euro.
Von Renate Ahrens

Bürgermeister Hans Frankl und Stefan Bräu beim Kamel Foto: Renate Ahrens
Bürgermeister Hans Frankl und Stefan Bräu beim Kamel Foto: Renate Ahrens

BRUCK.Besucher der Sandoase blicken verwundert an den Strand. Ist das eine Fata Morgana, die sich eindrucksvoll in der Sonne erhebt und sich im Wasser des Sees spiegelt? Wie sonst sollte ein lebensgroßes Kamel in die kleine Marktgemeinde gelangen?

Dieser Gag ist Hans Frankl gelungen und er freut sich selbst am meisten darüber. Der Bürgermeister selbst hatte die Idee, eine Skulptur an dem beliebten Freizeitort aufzustellen, und gleichzeitig ist es auch sein Abschiedsgeschenk. Noch bis Ende April ist er im Amt, dann geht er in den Ruhestand.

Und so hat er viele Sponsoren und Helfer organisiert, denn das Ehrfurcht gebietende Kamel kostete rund 12 000 Euro. Allein die Stahlplatten, aus dem die Skulptur besteht, wiegen 18 Tonnen, und die Fundamente weitere sechs Tonnen. Entworfen hat die Figur Bürgermeister Frankl in Zusammenarbeit mit Mitarbeiter des Ing.-Büros Preihsl + Schwan aus Burglengenfeld, die ebenso Sponsoren waren wie Lasertechnik Stahl aus Wackersdorf, die STRABAG AG und das Fuhrunternehmen Hans Lippert. Geldspenden kamen von der Apotheke Hermann Michl, Bruck, vom Ingenieurbüro Karg, Wackersdorf und von der Raiffeisenbank Bruck. Stefan Bräu hatte zusammen mit Christian Lambrecht die Einzelteile zusammengeschweißt.

Das Kamel ist nun neben bereits vorhandenen Kunstwerken die größte Attraktion an dem kleinen Badestrand nahe Bruck, der ein beliebter Treffpunkt ist und über zwei Beachvolleyballfelder verfügt. Der „Naturerlebnispfad Sand“ mit Barfußpfad und einem Kneipp-Tretbecken ergänzen das Angebot. Verschiedenen Stationen eines Weges laden ein, aktiv die Sandlebensräume kennenzulernen. Auf der „Traumterrasse“ und dem Beobachtungsturm „Vogelnest“ sieht man die Natur aus einer anderen Perspektive.

Kunst und Kultur interessieren den scheidenden Bürgermeister sehr. Das Kamel mit dem Edelrost ist hier nun ein ganz außergewöhnliches und originelles Objekt.

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