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Kinderhaus bleibt in Kontakt

Von den Lockerungen der Corona-Beschränkungen merken die Kindergärtnerinnen des katholischen Kinderhauses Herz Jesu noch wenig.
Werner Artmann

Die Erzieherinnen Monika Böhm und Andrea Ziechaus sind Woche für Woche zu „ihren“ Kindern nach Hause unterwegs.  Foto: Werner Artmann
Die Erzieherinnen Monika Böhm und Andrea Ziechaus sind Woche für Woche zu „ihren“ Kindern nach Hause unterwegs. Foto: Werner Artmann

Teublitz.„Es sind nur sehr wenige Kinder, die wir aktuell betreuen,“ sagt Leiterin Helga Schmid. „Deshalb haben wir unser Team aufgeteilt. Ein Teil betreut in zwei Schichten die Kinder im Kinderhaus, der andere Teil kümmert sich um die Kinder, die noch zu Hause sind.“ Ihr Motto dabei: „Wir bringen den Kindergarten zu dir.“

Woche für Woche bereiten die Erzieherinnen ein Paket für die Kinder zu Hause vor. Erzieherin Monika Böhm sagt: „Wir packen Materialien zusammen, damit Eltern mit ihren Kindern pädagogisch arbeiten können.“ Die Lieferung des Pakets übernehmen die Erzieherinnen selbst. „Wir nutzen aber auch moderne Medien,“ ergänzt Helga Schmid. So hätten sie schon einen Kindergartensong komponiert und als kleines Video produziert. Besonderen Wert legen die Erzieherinnen auch auf den persönlichen Kontakt zu den Eltern, etwa durch Telefonate. Und auch wenn sie die Pakete zu Hause abgäben, würden sich oft längere Gespräche über den Gartenzaun hinweg mit den Eltern ergeben, sagt Monika Böhm. Diese seien für die Eltern sehr wichtig.

Wann der Krisenmodus für das Kinderhaus beendet sein wird, weiß Leiterin Helga Schmid noch nicht. Einen positiven Aspekt hat die Krise für das Kinderhauses jedoch: „Wir haben Fähigkeiten an uns entdeckt, die wir noch nicht kannten,“ sagt Monika Böhm und lächelt. (bat)

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