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Region Schwandorf
Dienstag, 25. September 2018 13° 2

Betreuung

Kinderhaus freut sich über „Steigerung“

Über die Lösung, einen Gruppenraum über der Turnhalle zu errichten, freuen sich alle beim „Guten Hirten“ in Pirkensee.
Von Norbert Wanner

Pfarrer Dr. Joseph Cheruvil spendete den kirchlichen Segen. Darüber freuten sich (von links) Leiterin Ulrike Moser, Kirchenpfleger Günther Gubernath, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Architektin Christiane Koller. Foto: Wanner
Pfarrer Dr. Joseph Cheruvil spendete den kirchlichen Segen. Darüber freuten sich (von links) Leiterin Ulrike Moser, Kirchenpfleger Günther Gubernath, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Architektin Christiane Koller. Foto: Wanner

Maxhütte-Haidhof.Aller guten Dinge sind drei. Damit lässt sich die Geschichte zusammenfassen, die mit einem Festgottesdienst im Garten des Kinderhauses „Zum Guten Hirten“, samt einem Tag der offenen Tür am Nachmittag, würdig gefeiert wurde. Zum dritten Mal gab es, für die von der katholischen Kirchenstiftung Pirkensee getragene Einrichtung, nach der Einweihung 1996 und der ersten Erweiterung 2013 jetzt im Rahmen der zweiten Erweiterung des Gebäudes, den kirchliche Segen. Eine „Erfolgsgeschichte“, die sich vor 22 Jahren niemand hätte vorstellen können, stellte Kirchenpfleger Günther Gubernath fest. Diejenigen, die im Mittelpunkt dieser Erfolgsgeschichte stehen, die Kinder, waren es auch, die den Startschuss für die Feierlichkeiten gaben.

„Wir feiern heut ein Fest … herein herein, wir laden alle ein“, sangen sie zum Auftakt des Festgottesdienstes, zelebriert von Pfarrer Dr. Joseph Cheruvil und musikalisch umrahmt vom Chor „ffortissimo“. Das Gott der gute Hirte ist, der über das Kinderhaus wacht, brachten die Kinder während des Gottesdienst mit einer Einlage zu Ausdruck, in der ein Hirte nicht eher ruht, bis er all seine Schafe wieder sicher im Stall hat. Nach dem Gottesdienst sprach Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank ein Grußwort. Die Rolle der Kinder, zur Gestaltung des Gottesdienstes zeige, „welcher Geist hier herrscht“, sagte sie und dankte allen Helfern. Sie hob dabei die Kirchenverwaltung mit Gubernath an der Spitze als unermüdlichen Motor hervor. Dieses Engagement, das ganze Kinderhaus, stehe sinnbildlich für die sozialen Belange, für die die Kirche eintrete. Architektin Christiane Koller habe mit ihrem Konzept einen wunderbaren, offenen und kreativen Ort geschaffen und das Team gebe den Kindern darin Geborgenheit.

Gubernath ging in seiner Rede besonders auf die Lösung ein, die Koller gefunden hatte für die Erweiterung. Er baute in die Höhe, sprich über dem bestehenden Turnsaal wurde ein weiterer Gruppenraum errichtet. „Wenn man die neuen Räumlichkeiten und deren Einrichtung betrachtet, kann man sagen, dass es noch eine Steigerung von Märchen gibt“, sagte Gubernath, der im Gespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung mehr als stolz auf das Gesamtkonzept aus Erweiterung, Umbauten und Farbgebung war.

Nicht weniger begeistert ist Leiterin Ulrike Reindl vom Konzept. Der neue Gruppenraum, der über der Landschaft zu schweben scheint, die zusätzlichen Spielmöglichkeiten, die vielen kleinen Details: „unser Kinderhaus hat dazugewonnen“. Von einer Herausforderung sprach Koller selbst. Da die Statik eine Gebäudeerhöhung in massiver Bauweise nicht zugelassen hätte wurde das Ganze in Holzbauweise ausgeführt. Nach dem Auftakt ging e mit einem Tag der offenen Tür weiter.

Zusätzliche Nutzfläche im Obergeschoß: 90 Quadratmeter; bestehend aus: Gruppenraum 50 Quadratmeter, Intensivraum mit Kuschelecke 20 Quadratmeter, WC-Waschraum, Personal-WC, Putzraum 13 Quadratmeter und Flur, sieben Quadratmeter.

Baukosten: Gesamt: (Erweiterung, Bestandsumbau, Renovierung und Brandschutzertüchtigung) rund 530 000 Euro

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