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Kirchen erhalten Desinfektionsmittel

Die Aktion läuft am Montag bei der Bundespolizei in Schwandorf. Der letzte neue Corona-Fall wurde am 1. Mai dokumentiert.

Für Kirchen und Glaubensgemeinschaften gibt es bei der Bundespolizei in Schwandorf Desinfektionsmittel.  Foto: Julien Gregorio/HUG/dpa
Für Kirchen und Glaubensgemeinschaften gibt es bei der Bundespolizei in Schwandorf Desinfektionsmittel. Foto: Julien Gregorio/HUG/dpa

Schwandorf.Das Landratsamt Schwandorf wird am Montag, 9 und 15.30 Uhr, bei der Bundespolizei, Weinbergstraße 47, an Kirchen und Glaubensgemeinschaften eine Erstausstattung an Händedesinfektionsmitteln ausgeben. Bedient wird aber nur, wer sich als Abholer mit einem Schreiben des Pfarrers, Pastors, Rabbis oder sonstigem Vorstand der Kirchengemeinde ausweisen kann, betont Pressesprecher hans Prechtl. Die Ausstattung wird an die Vertreter der jeweiligen Kirchengemeinde ausgegeben, nicht an einzelne Gläubige.

Ab heute (4. Mai) sind öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Dazu gehört ein Infektionsschutzkonzept, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. In den von den katholischen Diözesen und der Evangelische Landeskirche vorgelegten Konzepten ist die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel für Gottesdienstbesucher vorgesehen.

Nach Erhalt der Erstausstattung sind die Kirchen und Glaubensgemeinschaften gehalten, sich selbst um die Beschaffung von Desinfektionsmittel zu bemühen, da das Marktgeschehen Anzeichen einer Normalisierung zeigt.

Aktuell liegen dem Gesundheitsamt in Schwandorf 436 gemeldete Infektionen vor. Am Maifeiertag wurde der bislang letzte Fall im Landkreis verzeichnet. Weitere Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

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