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Religion

Kirchlein feiert 30. Jubiläum

Im Mai erinnert der Kapellenverein Windmais mit einem Fest an die Weihe der Dreifaltigkeitskapelle im Jahr 1988.

Vor 30 Jahren wurde die Dreifaltigkeitskapelle in Windmais, die besonders im Winter zur Adventszeit bei Dunkelheit und Schnee einen beleuchteten Blickfang in der Dorfmitte darstellt, geweiht und fertiggestellt. Das Jubiläum soll mit einem kleinen Fest am Dreifaltigkeitssonntag gefeiert werden.Foto: tal
Vor 30 Jahren wurde die Dreifaltigkeitskapelle in Windmais, die besonders im Winter zur Adventszeit bei Dunkelheit und Schnee einen beleuchteten Blickfang in der Dorfmitte darstellt, geweiht und fertiggestellt. Das Jubiläum soll mit einem kleinen Fest am Dreifaltigkeitssonntag gefeiert werden.Foto: tal

Windmais.Rund 30 Mitglieder, darunter auch Pfarrer Theo Schmucker, 2. Bürgermeister Albert Krieger, 3. Bürgermeister Georg Hoffmann, Altbürgermeister Albert Bauer und Ehrenvorsitzender Georg Dorrer begrüßte der 1. Vorsitzende des Windmaiser Kapellenvereins, Engelbert Balk, im Gasthaus Kolbeck zur Jahreshauptversammlung. Zuvor fand in der Windmaiser Kapelle ein von Pfarrer Schmucker zelebrierter Gottesdienst statt.

Balk betonte in seinem Bericht, dass das Vereinsjahr in erster Linie von liturgischen Veranstaltungen wie den monatlichen Rosenkränzen, einem Kreuzweg zur Fastenzeit, zwei Maiandachten, von denen eine durch das Duo Kolmklang musikalisch begleitet wurde, und einer Hl. Messe zum Jahresende geprägt war. „Es wäre wünschenswert, dass diese Veranstaltungen noch besser besucht würden“, sagte er. Besonders freute er sich, dass wieder drei Kindstaufen aus dem Dorf in der Kapelle stattfanden. Beim Kapellenpatrozinium am Dreifaltigkeitssonntag hielt Pfarrer Schmucker einen Gottesdienst, und die Besucher wurden bewirtet.

Vor der Jahreshauptversammlung fand ein von Pfarrer Schmucker zelebrierter Gottesdienst in der Windmaiser Kapelle statt. Foto: tal
Vor der Jahreshauptversammlung fand ein von Pfarrer Schmucker zelebrierter Gottesdienst in der Windmaiser Kapelle statt. Foto: tal

Gerhard Gleixner hat das Kirchlein innen neu gestrichen und die Sitzbänke neu bezogen. Der Kapellenverein beteiligte sich am Neujahrsempfang der Gemeinde Bodenwöhr und mit einer starken Abordnung am 30. Gründungsjubiläum des Kapellenvereins Gütenland. Infolge zahlreicher Neuaufnahmen ist der Mitgliederstand von 156 auf 164 angewachsen. Abschließend dankte Balk insbesondere Veronika Becher und Rosa Groß, die die Kapelle pflegen, Johann Rösch für die Beleuchtung des Weihnachtsbaums .

Vorausblickend teilte Balk noch mit, dass die Kapelle vor 30 Jahren geweiht wurde. Geplant sei deshalb in diesem Jahr ein kleines Fest am Dreifaltigkeitssonntag, dem 27. Mai. Dazu soll die Kapelle auch von außen einen neuen Anstrich erhalten. Weiter würde die Gelegenheit bestehen, sich am Vereinsausflug des Mappacher Kapellenvereins zu beteiligen.

Kassenwart Franz Seebauer teilte mit, dass die Ausgaben für Versicherung, Strom, Renovierung der Kapelle, die Teilnahme an Veranstaltungen und vor allem eine Spende an die Pfarrkirchen Penting für eine neue Anzeigeanlage deutlich über den Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen, dem Opferstock, Spenden und dem Erlös aus der Patroziniumsfeier lagen. Trotzdem verfüge der Verein weiterhin über ein nennenswertes finanzielles Polster, um so auch für „schlechtere“ Jahre gerüstet zu sein.

Der Kapellenverein

  • Infolge zahlreicher

    Neuaufnahmen ist der Mitgliederstand von 156 auf 164 angewachsen.

  • Am 27. Mai

    soll ein Fest an die Weihe der Dreifaltigkeitskapelle vor 30 Jahren erinnern. Bis dahin soll das Kirchlein auch einen neuen Außenanstrich erhalten.

  • Gerhard Gleixner

    hat das Kirchlein innen neu gestrichen und die Sitzbänke neu bezogen.

Pfarrer Schmucker dankte für die Idee, die Anzeigenanlage in der Pentinger Pfarrkirche mitzufinanzieren. Der Verein könne stolz darauf sein und die gesamte Kirchengemeinde profitiere davon. Zweiter Bürgermeister Albert Krieger sagte, dass sich die Windmaiser Kapelle bestens zum Abschalten und für ein gemeinsames Gebet eigne. Auf die Nachfrage von Altbürgermeister Albert Bauer, ob eine Kapellensanierung im Rahmen der Dorferneuerung möglich sei, entgegnete Krieger, dass 2018 gegebenenfalls mit dem Abriss der alten Bahnbrücke begonnen wede. (tal)

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