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Zwischenfall

Kirwabaum geriet außer Kontrolle

Im Maxhütter Ortsteil Pirkensee ist das traditionelle Baumaufstellen am Samstag missglückt. Der 28 Meter hohe Baum brach ab.
von Otto Rappl

Der Kirwabaum landete auf dem Dach des GOV. Verletzt wurde aber niemand. Foto: Rappl
Der Kirwabaum landete auf dem Dach des GOV. Verletzt wurde aber niemand. Foto: Rappl

Pirkensee.Glück im Unglück hatten am Samstag die Burschen von „3 Rosen“ beim traditionellen Aufstellen des Kirwabaums. Der etwa 28 Meter hohe Baum musste im unteren Bereich etwas ausgeschnitten werden, damit er in die fest eingebaute Bodenhalterung passte. Beim Hochhieven erkannten die Burschen allerdings, dass der Ständer trotzdem etwas zu klein für diesen Baum war und es problematisch werden könnte. Deshalb beschlossen sie, den Baum wieder umzulegen.

Der Unglücksort mit dem Schloss im Hintergrund Foto: Rappl
Der Unglücksort mit dem Schloss im Hintergrund Foto: Rappl

Dazu wurde das Gelände abgesperrt. Wie gut man damit beraten war, zeigte sich wenig später: Während der Rückbauarbeit brach der Baum unten ab und krachte auf das Dach des GOV-Gerätehauses. Die Burschen konnten sich glücklicherweise in Sicherheit bringen und kamen mit dem Schrecken davon. Verletzt wurde also niemand, und auch der Schaden am Dach hält sich in Grenzen.

Der Zwischenfall lässt Erinnerungen wachwerden: Im Januar 2016 stürzte in Dietldorf beim Umschneiden ein tonnenschwerer Kirwabaum in eine Scheune. Ein Traktor wäre dabei fast umgekippt. Aber auch damals kamen die Beteiligten mit dem Schrecken davon. (bor)

Brauchtum

Die Kirwa bringt Generationen zusammen

In den 1970er Jahren drohte der Fronberger Kirwa das Aus. Ein neuer Verein war die Rettung. Es war die Idee von Hermann Götz.

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