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Zweckverband

Klärschlammtrocknung: Modell vorgestellt

Der Zweckverbands Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf befasste sich bei seiner Sitzung mit dem Zeitplan für den Bau.

Als Modell gibt es sie schon, die Klärschlammtrocknungsanlage. Verbandsvorsitzender Andreas Feller (Mitte) präsentierte das Modell zusammen mit Verbandsdirektor Thomas Knoll, Technischem Leiter Konrad Rieger und den Bürgermeistern Georg Butz und Martin Birner (von links).Foto: Grabinger
Als Modell gibt es sie schon, die Klärschlammtrocknungsanlage. Verbandsvorsitzender Andreas Feller (Mitte) präsentierte das Modell zusammen mit Verbandsdirektor Thomas Knoll, Technischem Leiter Konrad Rieger und den Bürgermeistern Georg Butz und Martin Birner (von links).Foto: Grabinger

Schwandorf.Im Modell gibt es sie bereits, die Klärschlamm-Trocknungsanlage des Zweckverbands Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf (ZTKS), in der Realität wird es nach den Ausführungen des Verbandsvorsitzenden Oberbürgermeister Andreas Feller bis zur Inbetriebnahme noch rund eineinhalb Jahre dauern. Die Genehmigung werde in den nächsten Wochen erwartet.

Novellierung der Verordnung

Im Mittelpunkt der Sitzung der Verbandsversammlung im Sitzungssaal des ZMS-Verwaltungsgebäudes standen Themen der Verbandswirtschaft. Verbandsvorsitzender Andreas Feller ging in seinem Bericht auch auf Konsequenzen für den ZTKS aus der aktuellen Novellierung der Klärschlammverordnung ein. Kämmerer Markus Decker gab der Verbandsversammlung die Eröffnungsbilanz und den Jahresabschluss für das Jahr 2015 bekannt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde einstimmig genehmigt.

Personalien aus dem Zweckverband

  • Neu als Verbandsräte

    sind Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer als Vertreterin der Stadt Regensburg, der Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Stadt Amberg und der Gemeinde Kümmersbruck sowie Bürgermeister Hans Gradl als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Schwarzach und Stulln.

Bezüglich Planung, Genehmigung und Bau der Klärschlamm-Trocknungsanlage befindet man sich nach den Worten des Verbandsvorsitzenden im Zeitplan. Die Bauteile Trockner und Schlammlagerung waren bereits europaweit ausgeschrieben, die Aufträge sollen demnächst vergeben werden. Schon Anfang Juli werde mit dem Abschluss des förmlichen immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens und der endgültigen Genehmigung durch das Landratsamt Schwandorf gerechnet. Geplanter Baubeginn ist dann Ende September dieses Jahres.

Inbetriebnahme Ende 2018

Die Fertigstellung der Hochbau-Arbeiten für die Klärschlamm-Trocknungsanlage ist für Ende des ersten Halbjahres 2018 vorgesehen. Nach der Vor-Ort-Montage des Klärschlammtrockners ist nach den jetzigen Planungen eine Inbetriebnahme der Gesamtanlage für Ende 2018 vorgesehen.

Damit sich die Verbandsräte eine Vorstellung von der Klärschlammtrocknungsanlage machen konnten, hatten Verbandsdirektor Thomas Knoll und Technischer Leiter Konrad Rieger ein Modell der Anlage mitgebracht. Die Klärschlammtrocknungsanlage wird sich räumlich unmittelbar an das Müllkraftwerk Schwandorf anschließen.

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