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Kultur

Klassikfestival neigt sich dem Ende zu

„Goldener Oktober“ schließt im Künstlerhaus in Schwandorf mit einem Klavierkonzert und einem Cross-over-Projekt ab.

Joanna Trzeciak spielt Werke von Chopin, Beethoven und Prokofjew.  Foto: Annick Geenen
Joanna Trzeciak spielt Werke von Chopin, Beethoven und Prokofjew. Foto: Annick Geenen

Schwandorf.Das zweite Klassikfestival „Goldener Oktober“ steht vor seinem Abschlusswochenende. Am Freitag gastiert die Pianistin Joanna Trzeciak im Oberpfälzer Künstlerhaus. Den Abschluss bilden am Sonntag Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten. Das teilte der Veranstalter mit.

Trzeciak wird Werke von Chopin, von Beethoven und Prokofjew darbieten. Die Künstlerin wurde in Krakau geboren; ihr Studium an der Warschauer Musikhochschule vervollkommnete sie am Konservatorium in Moskau mithilfe eines Stipendiums der Chopin-Stiftung. Ihre internationale Karriere startete in London 1987; es folgte eine Tournee in die USA. Trzeciak trat in fast jedem europäischen Land auf sowie in Kanada, Argentinien, Brasilien und Israel. Wichtiger Teil ihres Repertoires wurde das Werk des polnischen Komponisten Karol Szymanowski, dessen komplettes Klavierwerk sie einspielte.

Von „Mozart bis Stairway to heaven“ – so kann man grob umreißen, was Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten ihrem Publikum bieten. Die Frage lautet: Was entsteht, wenn ein klassischer Musiker Hits aus den 70er Jahren für sein eigenes Kammerensemble arrangiert? So viel sei verraten: Äußerst liebevoll komponierte Stücke, in denen der Zuhörer sowohl die Ohrwürmer der Popmusik als auch große klassische Musik wiedererkennt. So beginnt eines der Werke beispielsweise mit Tschaikowskys Streicherserenade, wechselt dann zu „Somebody to love“ von Queen und endet, indem es zu Tschaikowsky zurückkehrt. Ein Cross-over-Projekt, das seinen Namen auch wirklich verdient. Der Erfolg gibt dem Komponisten, Dariusz Zboch, und seinem Ensemble recht. Die Schlesischen Kammersolisten konzertierten seit der Gründung 1993 bei den bedeutendsten europäischen Musikfestivals und arbeiteten mit Künstlern wie Krzysztof Penderecki, Yehudi Menuhin, Christoph Eschenbach und eben dem Pianisten und Dirigenten Soldan zusammen. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn. Tickets sind bei www.ok-ticket.de und den bekannten Vorverkaufsstellen, wie im Tourismusbüro Schwandorf erhältlich.

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