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Astronomie

Kleiner Einblick ins weite Universum

Der „Tag der Astronomie“ lockte am Samstag zahlreiche Besucher nach Dieterskirchen, wo die Sternenfreunde über ihre geplante Sternwarte informierten.

Vorsitzender Johann Köppl begrüßte zahlreiche Besucher beim „Tag der Astronomie“. Foto: Kraus

Dieterskirchen.Um das immer weiter wachsende Interesse an den Weiten des Universums und dessen Erforschung auch Neulingen nahezubringen, wurde der „Tag der Astronomie“ bundesweit bereits zum 12. Mal durchgeführt. Die Sternenfreunde Dieterskirchen beteiligten sich daran nun zum zweiten Mal. Sie luden ins Hexenhäusel, um den Besuchern die Fortschritte beim Bau der Sternwarte und des Planetariums zu präsentieren, deren Hebefeier letzte Woche stattfand, und um den Sternenhimmel zu beobachten.

1. Vorsitzender Johann Köppl begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Gäste bei der Führung über die Baustelle und ließ Architektin Regina von Wenz die Entstehung der Gebäude und ihre Besonderheiten erklären. Das Hauptgebäude sei fast fertiggestellt und die Holzbauarbeiten abgeschlossen, die Elektro- und Sanitärroharbeiten ebenfalls. Nun werde die Kuppel der Sternwarte, welche aus Fiberglas hergestellt ist, sehnsüchtig erwartet. In der kommenden Woche würde das Stahlgerüst bereits geliefert und auch das Teleskop selbst nicht mehr lang auf sich warten lassen. Man hoffe die Gebäude bis Pfingsten an den Verein übergeben zu können. Dann werden in dem Schulungs- und Vortragsraum , welche auch nach behindertengerechten Aspekten gebaut wurden, Schulklassen und andere Gruppen in die Weiten des Weltalls abtauchen können, welche ein Projektor an die Kuppel des Planetariums wirft.

Mit dem Augenmerk auf die Verfügbarkeit für Schulungen wird hier der Grundgedanke der Dr. Hajo-und-Britta-Steffens-Stiftung umgesetzt, welcher immer eine soziale Ausrichtung der Projekte in der Förderung vorsieht. Die Vereinsentwicklung der Sternenfreunde Dieterskirchen beweist zudem das große Interesse an der Astronomie, denn die Mitgliederzahl wächst rasant. Von anfangs 35 Gründungsmitgliedern im November 2012 ist der Verein bereits auf 80 gewachsen.

Die Mitglieder kommen aus einem weit gestreuten Bereich, z.B. Weiden, Schwandorf, Schönsee, darunter viele Fachexperten in den Bereichen Teleskope, Astrofotografie, etc. So konnten Fehler beim Bau der Sternwarte und des Planetariums von Anfang an vermieden und optimale Problemlösungen gefunden werden.

Bis in die frühen Morgenstunden saßen die Gäste noch beisammen im Hexenhäusel, um einem Vortrag von David Janousch zu unserem Stern, der Sonne, zu lauschen, sowie einem Vortrag zum Riesenplaneten Jupiter. Tagesbeobachtungen der Sonne über eine Liveübertragung durch das Teleskop waren aufgrund des starken Saharastaubes in der Atmosphäre leider nicht möglich. Mehrere Exemplare verschiedener Teleskope und Ferngläser konnten von den Besuchern genutzt werden, um auf den Geschmack zu kommen und sich die einzelnen Eignungen erklären zu lassen. (gkt)

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