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Klinik beteiligt sich an Covid-19-Studie

Die Asklepios Klinik im Städtedreieck hat schon mehr als 35 Patienten behandelt, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Das Krankenhaus in Burglengenfeld teilt seine Erfahrungen in der Behandlung von Covid-19-Patienten. Archivfoto: Thomas Rieke
Das Krankenhaus in Burglengenfeld teilt seine Erfahrungen in der Behandlung von Covid-19-Patienten. Archivfoto: Thomas Rieke

BURGLENGENFELD.Um die Covid-19-Infektion besser verstehen zu lernen, beteiligen sich knapp 70 Kliniken des Asklepios Konzerns an einer detaillierten epidemiologischen Beobachtungsstudie. Eine davon ist die Asklepios Klinik im Städtedreieck, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. In der bundesweiten Studie, die bereits jetzt auf die Infektionshistorie von mehr als 500 Corona-Patienten zurückgreift, werden detaillierte Parameter über Verlauf und Schwere der Erkrankung erfasst. Alle Daten werden anonymisiert ausgewertet.

Dabei findet das Fortschreiten der Erkrankung ebenso Eingang in die Datensammlung wie Alter, Geschlecht, Grunderkrankungen, Medikation, die Form und das Ergebnis der Behandlung. Zusätzlich werden auch diagnostische Befunde wie CT, Röntgen, Laborwerte und Maßnahmen der intensivmedizinischen Behandlung aufgenommen.

Studie

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Dr. Josef Zäch, Ärztlicher Direktor des Burglengenfelder Krankenhauses, unterstreicht, dass „unser ärztliches Handeln mit mehr als 35 Covid-19-Patienten mehr gefordert war, als in manch anderen, nicht selten größeren Kliniken“. Dr. Zäch hat gemeinsam mit seinem Stellvertreter und Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Michael Schütz, sowie dem Chefarzt der Kardiologie, Dr. Jörg-Heiner Möller, in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Beobachtungen gemacht und gemeinsam Therapieerfolge erzielt, die sie der Studie „gerne zur Verfügung stellen“.

Weil gleich eine ganze Reihe von Kliniken beteiligt sind, lassen sich die Daten von verhältnismäßig vielen Patienten erfassen, wodurch die Ergebnisse an Aussagekraft gewinnen. Die Beobachtungsstudie, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Asklepios Medical School, wird von Asklepios proresearch geleitet, dem Unternehmensbereich, der Forschungsprojekte in den Kliniken koordiniert. Die ersten Ergebnisse werden voraussichtlich im Juli dieses Jahres erwartet.

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