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Knédl-Maskottchen für die Kulturstadt

Schwandorf ist heuer Kulturstadt Bayern-Böhmen. Das Maskottchen Herr Knédl hält das Projekt trotz Corona am Leben.

  • Herr Knédl verkörpert das, was Bayern und Böhmen gemeinsam haben: viel Spaß beim guten Essen und Trinken! Foto: Veronika Kriížková

Schwandorf.SchwandorfWer ist denn dieser runde Geselle mit seinen sechs bunten Rauten auf dem Rücken? Das ist Herr Knédl, das Maskottchen der Kulturstadt Bayern-Böhmen! Das Projekt Kulturstadt Bayern-Böhmen stellt ihn in einer Pressemitteilung heute einmal vor. Mit seinem Namen wird auch klar, warum er seine Form hat und warum er sechs Rauten trägt. Gerade der Knödel, als unverzichtbare Beilage zu vielen leckeren Gerichten, steht sinnbildlich für die verborgenen Gemeinsamkeiten von Bayern und Böhmen. Was wären Rahmschwammerl, Gulasch oder Schweinebraten ohne Knödel? Erst der Knödel macht eine runde Sache aus diesen Gerichten. Genauso ist es beim Zusammenleben von Bayern und Böhmen: Erst die Kultur macht eine runde Sache daraus.

Auf Facebook informiert das Maskottchen über Neuigkeiten

Und Herr Knédl vereint beide Nachbarn, denn seine bunten Rauten spiegeln die bunte Kultur der sechs Grenzregionen wider. Er ist also nicht nur der Bayerische Knödel, sondern trägt zugleich auch ein großes Stück Böhmen in sich. Das verrät auch sein Name, der böhmisch geschrieben ist. Statt dem deutschen „ö“ steht das tschechische „é“. Keine Angst, die Aussprache ist nicht schwierig, das tschechische „é“ wird wie das deutsche „e“ gesprochen, nur ein bisschen länger.

Wo kann man Herrn Knédl näher kennen lernen? Natürlich bei den Veranstaltungen der Kulturstadt Bayern-Böhmen – sobald es die Situation erlaubt – und jederzeit auf Facebook. Dort berichtet Herr Knédl über Neuigkeiten aus dem Projekt, begleitet das Vorbereitungsteam und verrät spannende Hintergrundinformationen zur Kulturstadt Bayern-Böhmen. Auch die feinen Unterschiede zwischen der bayerischen und der tschechischen Machart des Knödels sind dort ein Thema. Bis bald auf der Facebook-Seite der Kulturstadt Bayern-Böhmen!

Projekt wird bis ins Frühjahr 2021 verschoben

Ziel des Projekts Kulturstadt Bayern-Böhmen ist es, über das kulturelle Leben in den Regionen Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken auf bayerischer, sowie Südböhmen, Pilsen und Karlsbad auf tschechischer Seite zu informieren und es voranzutreiben. Im Sommerhalbjahr 2020 sollte die Einwohner und Besucher von Schwandorf deshalb ein vielfältiges grenzübergreifendes Kulturprogramm erwarten.

Die Corona-Epidemie machte dem Projekt jedoch einen gründlichen Strich durch die Rechnung. Das Staatsministerium für Finanzen und Heimat als Geldgeber ermöglicht es, das Kulturstadtprogramm in Schwandorf bis in den Zeitraum Herbst 2020 bis Mai 2021 zu verschieben. Ein Nachholtermin für die Woche der Nachbarn in Schwandorf – die größte Veranstaltung des Projekts – wird daher im Frühjahr 2021 angestrebt. Im Anschluss wandert das Kulturstadtprojekt direkt weiter nach Wunsiedel, der Kulturstadt Bayern-Böhmen 2021.

Kulturstadtjahr

Ein Lieblingsrezept der Kinder Böhmens

Auch in Tschechien kommt Tomatensoße auf den Tisch. Mit Spaghetti wird die nicht kombiniert, verrät unsere Köchin aus Kauth.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist denkbar, ab August 2020 in Schwandorf erste kleine Veranstaltungen unter Einhaltung der gegebenen Sicherheitsmaßnahmen abzuhalten. Auch der Kulturstadtpavillon könnte im Sommer seinen Standort am Oberen Marktplatz beziehen. Darüber hinaus bereitet das Centrum Bavaria Bohemia ergänzend zu den geplanten Veranstaltungen auf der Webseite bbkult.net und auf den Social-Media-Kanälen online-Angebote vor, die das Kulturleben der sechs Nachbarregionen vorstellen.

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