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Soziales

Kolpingsfamilie spendet 3200 Euro

Hilfe, die ankommt: Empfänger des Geldes sind die Tschernobyl-Hilfe von Dr. Josef Ziegler aus Pfreimd und das Kolping-Hilfswerk in Brasilien.

Heinz Süß (links) und Dr. Josef Ziegler (3. von links) freuten sich über die Beträge, die Sonja Lindner-Stöckl überreichte; rechts im Bild ist Präses Pfarrer Heinrich Rosner. Foto: Schießl

Schwarzenfeld.„Verantwortlich leben und solidarisch handeln“: Einen der Grundsätze des Kolpingswerkes verwirklichte die Kolpingsfamilie Schwarzenfeld bei ihrer Weihnachtsfeier mit einer Spende von 3200 Euro. Der Betrag ging je zur Hälfte an die Tschernobyl-Hilfe von Dr. Josef Ziegler aus Pfreimd und an das Kolping-Hilfswerk in Brasilien.

Dr. Josef Ziegler verwies in seinem Dank auf die nachhaltige Unterstützung seiner Aktion durch die Kolpingsfamilie sowohl finanziell als auch durch persönlichen Einsatz einzelner Mitglieder. „Sie hat damit einen Beitrag geleistet, dass wir unsere 1991 eingegangene Verpflichtung, den Menschen in der Ukraine zu helfen, erfüllen konnten“, erklärte Dr. Ziegler. Er schilderte aus seinem Erleben das politische Geschehen dort. Die soziale und medizinische Versorgung sei nach wie vor schlecht. Der Transport der Hilfsgüter sei teuer und stelle die Aktion vor große Probleme. Darum sei man im November in kleinerem Rahmen mit Ersatzteilen in das Gebiet um Kiew gefahren und habe durch Wartung der Geräte die medizinische Versorgung verbessern können.

„Für die Unterstützung unseres Hilfswerkes in Brasilien ist die Schwarzenfelder Kolpingsfamilie ein Dauerbrenner“, stellte Heinz Süß fest. Seit Jahrzehnten helfe sie mit den Altkleider- und Altpapiersammlungen, dass dort die „Hilfe zur Selbsthilfe“ unter anderem durch berufliche Ausbildung der Jugendlichen Früchte trägt. Dies sei nun eine Spende außer der Reihe, sagte er und dankte im Namen des Diözesanverbandes. (sss)

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