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Einsatzkräfte

Kommandant kritisiert Bedarfsplan

Die Freiwillige Feuerwehr Ponholz absolvierte im vergangenen Jahr 46 Einsätze, darunter war ein Flugzeugabsturz.
Von Otto Rappl

Höhepunkt des Vereinsjahrs waren die Einweihung und die Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeugs am Florianstag. Foto: Otto Rappl
Höhepunkt des Vereinsjahrs waren die Einweihung und die Inbetriebnahme des neuen Löschfahrzeugs am Florianstag. Foto: Otto Rappl

Ponholz.Bei der 144. Mitgliederversammlung informierte die Führung der FF Ponholz ihre Mitglieder über das abgelaufene Vereinsjahr. Höhepunkt war die Einweihung des neuen Einsatzfahrzeuges HLF 10. Die Aktiven waren bei 46 Einsätzen gefordert. Der Feuerwehrbedarfsplan sei ein Gräuel.

Von insgesamt 386 Mitgliedern sprach 1. Vorsitzender Rainer Stubenvoll bei seinem Jahresrückblick. Die Wehr habe 16 Neuaufnahmen und drei Austritte zu verzeichnen gehabt. Der Verein habe sich an Veranstaltungen beteiligt, wie dem Watterturnier der Burschen oder am Kegelturnier der FF Winkerling. Auch der Vereinsausflug nach Riedenburg, an dem sich 40 Mitglieder beteiligt hatten, sei ein voller Erfolg gewesen. Man habe zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft im Plattlschießen mit Asphaltstöcken abgehalten. Diese Veranstaltung sei auch für das kommende Jahr geplant.

Die Wehr hat 78 Aktive

Besonders hob der Vorsitzende die Arbeit der Rentner hervor, die sich rund um das Gerätehaus verdient machen. Dies sei schon das dritte Jahr eine Erfolgsgeschichte. Zwischenzeitlich habe man die Kameraden mit einer Unterstützungsgruppe verstärkt. Mit einem Ausblick auf das kommende Vereinsjahr schloss der Vorsitzende seinen Bericht. Von insgesamt 78 Aktiven sprach 1. Kommandant Florian Kiener. Darüber hinaus gehören 14 Kinder den „Fire Dragons“ an. Die Aktiven haben 46 Einsätze absolviert. Besonders gefordert seien die Aktiven beim Blitzeis auf der A 93 und beim Flugzeugabsturz in Birkenhöhe gewesen. Man habe 2612 Stunden in Dienst- und Ausbildungsveranstaltungen investiert.

Hinsichtlich der Jugendarbeit sprach der Kommandant von einem hohen Engagement der Betreuer. Diese würden großartige Arbeit leisten, fügte er hinzu. Die Jugendlichen genießen eine hervorragende Ausbildung in Vorbereitung auf den Aktivendienst.

Des Weiteren sprach der Kommandant von einer reibungslosen Inbetriebnahme des HLF 10. Mittlerweile habe man die Mannschaft gut mit dem neuen Fahrzeug vertraut gemacht und gut ausgebildet. Das Feuerwehrgerätehaus sei in die Jahre gekommen und brauche dringend eine optische Pflege. Hinsichtlich des Umbaus des Gerätehauses müsse die Wehr umplanen, da eine Ausfahrt auf die Kreisstraße nicht genehmigt werde. Hier seien neue Vorschläge notwendig.

Hohe Einsatzbereitschaft

Ein Gräuel sei ihm, dem Kommandanten, der Feuerwehrbedarfsplan. Hier habe es keinen Workshop gegeben. Versprochene Inhalte seien nicht geliefert worden, Fakten würden verdreht. Die FF Ponholz verfüge nur noch über ein sogenanntes „Redundanzfahrzeug“. Sie sei keine notwendige Feuerwehr mehr. In der aktuell vorliegenden Ausführung dürfe der Bedarfsplan nicht realisiert werden, sagte Kiener dazu. Zum Abschluss lobte Kiener die Einsatzbereitschaft der Aktiven.

Die Jugendarbeit

  • Kinder:

    Bei der Kindergruppe „Fire Dragons“ leisteten 14 Kinder insgesamt 214 Stunden. Man habe elf Veranstaltungen durchgeführt.

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