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Musik

Kreuzbergkirche braucht eine neue Orgel

Bei einem Konzert in der Wallfahrtskirche ließ sich die Sopranistin Dagmar Spanbauer von Stefanie Jehl am Klavier begleiten.
Von Rudolf Hirsch

Die Sopranistin Dagmar Spannbauer (rechts) ließ sich beim Konzert in der Kreuzbergkirche von Stefanie Jehl (links) am Klavier begleiten. Foto: xih
Die Sopranistin Dagmar Spannbauer (rechts) ließ sich beim Konzert in der Kreuzbergkirche von Stefanie Jehl (links) am Klavier begleiten. Foto: xih

Schwandorf.„Du nimmst meine Last von mir“: Unter dieser Botschaft stand das Benefizkonzert, das 100 Besucher in die Kreuzbergkirche lockte. Ihre freiwillige Spende wird für die Orgelsanierung verwendet.

Der Orgelförderverein „Unsere Liebe Frau vom Kreuzberg Schwandorf e.V.“ hatte für das Konzert die Sopranistin Dagmar Spanbauer gewinnen können, die sich von Stefanie Jehl am Klavier begleiten ließ. Das Duo brachte neue geistliche Lieder zeitgenössischer Komponisten zu Gehör. Mehrere Titel waren der Mutter Gottes gewidmet. Von Kathi Stimmer-Salzeder stammt das Lied „Maria, dir vertrauen wir all unsre Wege an“ und von Maria Parkinson das „Ave Maria, gratia plena“.

Komponist Norbert Kissel hat für das Gotteslob ein Lob-, Dank- und Anbetungslied mit dem Titel „Lobe den Herrn, meine Seele“ geschrieben. „Gott hört dein Gebet“ waren sich Mark Heard (Musik) und Christoph Zehendner (Text) sicher, als sie gemeinsam unter diesem Titel ein Loblied verfassten. „Auf Jesus vertraut“ auch die Lydia Zborschil und schöpft aus ihren Liedern neue Kraft. „Wo ich auch stehe, du warst schon da. Wenn ich auch fliehe, du bist mir nah“, schreibt Andrea Frey in ihrem Lied. Aus der Feder der Liedermacherin und Verlegerin Kathi Stimmer-Salzeder (61) stammt das Lied „Du nimmst meine Last von mir“, das Dagmar Spannbauer und Stephanie Jehl als Titel für ihr Konzert wählten.

Beim Bombenangriff am 17. April 1945 wurde mit der Kirche auch die Orgel zerstört. Mit dem Wiederaufbau erhielt das Marienmünster ein neues Instrument, das am 10. Januar 1960 feierlich eingeweiht wurde. Die Orgel verfügt neben dem Spieltisch mit drei Manualen über vier Werke: Haupt-, Schwell-, Kron- und Pedalwerk. In der Orgel sind 3753 Orgelpfeifen verbaut. Ein Sachverständigen-Gutachten hat nun ergeben, dass das Instrument einer grundlegenden technischen Sanierung bedarf. Den Großteil der Kosten muss die Pfarrei aufbringen. Deshalb hat sich am 14. Juli 2016 der Orgelverein mit dem alleinigen Satzungszweck gegründet, die notwendige Sanierung der Orgel in der Pfarr- und Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg finanziell zu fördern. Aus diesem Anlass fanden in der Vergangenheit viele Veranstaltungen und Konzerte statt; das jüngste mit Stefanie Jehl und Dagmar Spannbauer gehört zu dieser Veranstaltungsreihe.

Vorsitzender des Fördervereins ist Oberstudiendirektor Günter Jehl. Er rührt regelmäßig die Werbetrommel und bittet um Spenden auf das Konto der Sparkasse im Landkreis: IBAN DE09 7505 1040 0031 4167 46. (xih)

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