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Zuschuss

Kunden von Fernwärme profitieren

Für Neuanschlüsse in Schwandorf gibt es eine Prämie. Die Stadt investierte 2019 rund 600 000 Euro.

OB Andreas Feller (r.) übergab zusammen mit Walter Zurek (l.) und Birgit Eichinger die Förderbescheide für Neukunden an Maximilian Meiler (2. v. l.) und an Helmut Ascher (3. v. l.).  Foto: Maria Schuierer
OB Andreas Feller (r.) übergab zusammen mit Walter Zurek (l.) und Birgit Eichinger die Förderbescheide für Neukunden an Maximilian Meiler (2. v. l.) und an Helmut Ascher (3. v. l.). Foto: Maria Schuierer

Schwandorf.Das Thema Klimaschutz ist präsent wie nie zuvor. Die städtische Fernwärmeversorgung geht hier mit gutem Beispiel voran. Für die Neukunden der Fernwärme schlägt sich ihr Beitrag zum Klimaschutz auch finanziell nieder. Für jeden Meter Anschlussleitung auf dem eigenen Grund erhalten diese nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz) vom Bund einen Zuschuss von 100 Euro netto.

Oberbürgermeister Andreas Feller und der Leiter der SWFS, Walter Zurek, konnten entsprechende Förderbescheide an drei Neukunden aushändigen, die beim Bauprogramm 2018 im Zuge des Hauptleitungsbaues ein Gebäude an die Fernwärme angeschlossen haben.

Für den Anschluss der Mietgebäude in der Lampartstraße 11, 13 und 15 des Katholischen Wohnungs- und Siedlungswerkes der Diözese Regensburg nahm Maximilian Meiler den Förderbescheid entgegen. Der Förderbescheid für den Anschluss der neuen Produktionshalle der Firma Benteler in der Bellstraße wurde an Werkleiter Helmut Ascher ausgehändigt. Die Wohnungseigentümergemeinschaft in der Lindenstraße 23 a-c zählt ebenfalls zu den Förderbegünstigten.

Ende April 2019 stellte die SWFS nach dem KWK-Gesetz einen Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Dieser Antrag wurde am 11. November 2019 bewilligt. Damit konnte die SWFS beim überregionalen Stromnetzbetreiber Tennet TSO GmbH die Auszahlung der Förderung beantragen. Vom Gesamtbetrag der Förderung in Höhe von 293647 Euro entfallen 30 800 Euro an die Neukunden des Jahres 2018.

Für den förderfähigen Fernwärmeleitungsbau wurden im Jahr 2018 insgesamt 980 000 Euro aufgewendet. Nach Abzug der erstatteten Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüsse betrug die Nettoinvestition 860 000 Euro abzüglich 260 000 Fördergelder.

Walter Zurek, Leiter des SWFS, ist dankbar für die Fördermöglichkeiten. „Diese machen einen Ausbau des Fernwärmenetzes auch dort möglich, wo es bisher keine Kostendeckung gab.“ Das Schwandorfer Fernwärmenetz gehört aufgrund seiner Trassenlänge von über 56 Kilometern und einer Kundenanschlussleistung von über 44 000 Kilowatt zu den zehn größten im Freistaat Bayern.

Das ist die SWFS

  • Teilung:

    Aufgrund ihrer Versorgungsteilung ist dieses Unternehmen zum einen bei der Wasserversorgung hoheitlich und zum anderen bei der Fernwärmeversorgung als privater Versorger tätig.

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