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Region Schwandorf
Sonntag, 23. September 2018 22° 7

MAXHÜTTE-HAIDHOF

Kunst im Park

Florian Zeitler und Dr. Susanne Plank enthüllen die ersten Objekte im Stadtpark von Maxhütte-Haidhof.

Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Künstler Florian Zeitler vor dem „Baumhaus“ Foto: bxh
Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank und Künstler Florian Zeitler vor dem „Baumhaus“ Foto: bxh

MAXHÜTTE-HAIDHOF.„Kunst im Park“ heißt die neueste Idee zur Aufwertung des Stadtparks. Künstler Florian Zeitler und Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank enthüllten bei einer kleinen Feierstunde die ersten Objekte.

Die Idee dahinter erläuterte Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, für die das Projekt eine Herzensangelegenheit sei. Sie erinnerte daran, dass schon beim Bau der Grundschule über ein Kunstwerk auf dem Vorplatz des Gebäudes diskutiert worden war. Damals habe der Stadtrat „pragmatisch“ entschieden und die Idee aus Kostengründen verworfen.

„Wo gefällt es ihnen, wenn sie sich entspannen wollen?“, fragte die Bürgermeisterin rhetorisch Richtung Gäste. „Meist an einem Ort, der mit Natur zu tun hat, der schön ist, der gut tut.“ Ein solcher Ort solle mit dem Stadtpark geschaffen werden – ein Ort, der Entspannung und Begegnung möglich mache. Dazu sollen die Kunstwerke ein Baustein sein. Ein weiteres Ziel sei die „Steigerung der Aufenthaltsqualität“ – mit einem Spielplatz beispielsweise, wo heute die Skaterbahn steht, so dass Familien sagen: „Wo gehen wir heute hin? Machen wir uns einen schönen Nachmittag im Stadtpark.“

Warum die Wahl auf Florian Zeitler fiel, begründete Dr. Plank mit der Geschichte der Stadt. Der Künstler aus Loisnitz arbeitet mit Metall, einem Werkstoff, der „untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden ist“.

Die Erläuterungen zu den Objekten übernahm Zeitler, der in der Region und darüber hinaus kein Unbekannter ist. Unter anderem ist sein Name mit dem Projekt „Kunstwaldgarten“ im Raffa verbunden. „Neue Sorten“ für den Stadtpark war die Grundidee unter dem Arbeitstitel „Baum – Art“, so Zeitler. Wie Obstbäume durch Aufpfropfen veredelt werden, lässt er mit seinen beiden Objekten auf alten Baumstümpfen neue Baumarten entstehen. „Baumhaus“ und „Baumpilz“ heißen die beiden ersten, denen im Herbst „Baumwächter“ und „Baumscheibe“ nachfolgen werden.

Und wie es das Material mit sich bringt, sind die neuen Objekte rot gesprenkelt und rostig, stahlhart, nicht essbar, und doch beim Verweilen und Nachdenken zu genießen. (bxh)

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