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Kunstrasenplatz für den FC Maxhütte?

In Maxhütte-Haidhof bahnt sich eventuell ein Deal mit der Stadt an. Schon fix sind dagegen die Bilanzen der Abteilungen.
Von Norbert Wanner

Im Sommer wurde die im Jahr 2016 bei einem Sturm zerstörte Tribüne nach einem Neuaufbau freigegeben.  Foto: Norbert Wanner
Im Sommer wurde die im Jahr 2016 bei einem Sturm zerstörte Tribüne nach einem Neuaufbau freigegeben. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.Entsteht auf dem Gelände des FC Maxhütte-Haidhof ein Kunstrasenplatz? Gesprochen wird mit der Stadt darüber, wie FC-Vorsitzender Markus Bösl im Rahmen der Herbstmitgliederversammlung sagte. Hintergrund ist die Bereitschaft des Vereins, der Stadt Platz drei für den Neubau einer weiteren Kindertagesstätte zu überlassen.

Wie Bösl vor 54 Gästen in der FC-Sportgaststätte sagte, hätten die Gremien des FC dem Vorhaben unter der Bedingung zugestimmt, dass der Betrieb nicht beeinflusst und die Eigenmittel, die der Verein für den Bau von Platz drei aufbrachte, wieder in irgendeiner Form zurückfließen. „Nach jetzigem Stand“, sagte Bösl, werde auf Kosten der Stadt ein Kleinfeldplatz mit Beleuchtung errichtet, und zusätzlich gibt es die Idee, den oberen Platz als „Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung und Bewässerung“ auszubauen.

Sehen Sie hier eine Grafik zum Aufbau von Kunstrasen:

Außerdem stellt der FC derzeit Teile des Areals für 39 Container als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der neuen Kinderkrippe zur Verfügung. Als „Gegenleistung“ übernehme die Stadt die Kosten für die Fertigstellung des Zauns um das Vereinsgelände und die Sanierung der beiden verbleibenden Fußballplätze. Zu den weiteren Punkten, die Bösl ansprach, gehörte der Abschluss der Sanierung der Tribüne (wir berichteten) und die Erneuerung der Fenster im Sportheim.

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Traditionell standen die Abteilungen im Mittelpunkt und dabei herrschte im Herrenfußballbereich beste Laune. Ist der FC doch Tabellenführer. Abteilungsleiter Jörg Meier blickte bei verbleibenden sechs Spieltagen auf die Winterpause: „Sollten wir unverändert in Schlagweite sein, dann bin ich mir sicher, wird die Mannschaft um Trainer Jürgen Silbereis alles daran setzen, um am Ende erfolgreich zu sein.“ Stimmung, Zusammenarbeit und Trainingsfleiß würden sich deutlich positiv von den Vorjahren abheben. Lediglich die zweite Mannschaft lasse Trainingseifer und Präsenz vermissen.

Ski und Snowboard

  • Schnuppern:

    Von zahlreichen Veranstaltungen berichtete Florian Graf. Beispielsweise bot man ein „Skischnuppern“ für Kinder auf speziellen Skimatten am Maxhütter Schlittenberg an.

  • Übungsleiter:

    Wie Graf berichtete, sind einige der Übungsleiter auch in der Aus- und Fortbildung als Referenten tätig. (bxh)

Mit dem Ausblick verabschiedete sich Meier als Abteilungsleiter Herren zum Ende der aktuellen Saison. Nach vielen Jahren als Spieler, Spielführer, Trainer und Abteilungsleiter „fällt diese Entscheidung nicht leicht.“ Bis es soweit ist, werde er das Team unterstützen, auch die Planungen für die neue Saison in Angriff nehmen, so dass der Nachfolger bestmögliche Voraussetzungen vorfinde.

Zusammenschluss der Sportvereine

Zum Abschluss ging Meier auf ein Thema ein, „welches mich über die ganze Zeit begleitet und zuletzt genervt hat und es auch unverändert tut“: Der Zusammenschluss der drei Sportvereine im Stadtgebiet. „Ich bin unverändert überzeugt davon, dass es für einen langfristigen Erfolg im Fußball nur gemeinsam funktionieren kann.“ Möglich sei dies nur, wenn Vereine und Politik an einem Strang zögen und so die Voraussetzungen entstünden, dass „unsere Kinder, unsere Jugendspieler die Perspektive auf eine Mannschaft im Stadtgebiet haben“. „Hört endlich auf über ,wir sollten, wir müssten, wir könnten‘ zu reden, macht es wie in der Nike-Werbung: Just do it!“ appellierte Meier an die Verantwortlichen.

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Aktive Abteilungen

Auch die weiteren Abteilungsberichte hatten einen positiven Tenor. Dieter Sommer berichtete aus der Sparte „Body Concept“. Diese gliedert sich aktuell in drei Kinder- und zwei Erwachsengruppen. Das Sportprogramm werde von BLSV-, BSJ- BTV und Paracelsus geschulten Übungsleiterinnen betreut. Außerdem sei es gelungen, sich über das Angebot „Faszientraining“ im schwierigen Segment Gesundheitssport auf Vereinsebene zu etablieren.

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