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Teublitz

Lampen in der Kirche fressen weniger Strom

Insgesamt 28 Halogen-Leuchtstäbe benötigten satte 6700 Watt, die neue LED-Technik nur mehr 670 Watt.
Werner Artmann

Neue Leuchtmittel wurden in die Kirchenlampen von Stefan Emmert, Stefan Weiß (re.) und Mesner Günther Karcher (li.) eingebaut.  Foto: bat
Neue Leuchtmittel wurden in die Kirchenlampen von Stefan Emmert, Stefan Weiß (re.) und Mesner Günther Karcher (li.) eingebaut. Foto: bat

Teublitz.„Die Verantwortung gegenüber der Schöpfung ist für die katholische Kirche nicht erst seit der Umweltenzyklika „laudato si“ von Papst Franziskus selbstverständlich. Es gilt mit anzupacken, um die göttliche Schöpfung zu bewahren, da alle Menschen in einem gemeinsamen Haus, der Erde, leben.“ Wie dies praktisch aussieht, zeigt die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz. Schon seit Jahren bastelt Pfarrer Michael Hirmer daran, die Energiekosten der Pfarrgemeinde zu senken. Nach den energetischen Überarbeitungen des Kinderhauses und des Pfarrheims, wo jeweils neue Heizungen eingebaut und Fenster isoliert wurden, war jetzt die Kirche an der Reihe.

Dabei fielen vor allem die 14 großen Lampen im Kirchenschiff als Energiefresser auf. Insgesamt 28 Halogen-Leuchtstäbe benötigten satte 6700 Watt an Energie. Nach längeren Überlegungen fand nun das Kolpingmitglied Stefan Emmert eine Lösung. Passgenaue LED-Leuchtmittel konnten die Energiefresser ersetzen, ohne Umbauten an den Lampen selbst vornehmen zu müssen. Gemeinsam mit Mesner Günter Karcher und Ministrant Stefan Weiß mussten zum Austausch jedoch alle 14 Lampen aufwendig von der über 15 Meter hohen Kirchenecke abgelassen und aufgeschraubt werden.

Mit der neuen LED-Technik kann 90 Prozent Energie bei gleicher Leuchtleistung eingespart werden, denn nun werden nur noch 670 Watt bei voller Beleuchtung benötigt, dies bedeutet, ca. 450 Euro jährliche Einsparung. (bat)

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