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Schwarzenfeld

Landfrauen tauschten Stauden und Ableger aus

Rund 50 Landfrauen waren zur Staudenbörse gekommen, die das Bildungswerk des BBV erstmals im Gasthaus Bodensteiner in Stulln veranstaltete.

Stellvertretende Kreisbäuerin Manuela Pronath (li.) überreicht ein Glas regionalen Blütenhonig an Referentin Hedwig Weber. Foto: Sabine Schindler
Stellvertretende Kreisbäuerin Manuela Pronath (li.) überreicht ein Glas regionalen Blütenhonig an Referentin Hedwig Weber. Foto: Sabine Schindler

Schwarzenfeld.Zum Tauschen konnte jede Teilnehmerin Ableger und Pflanzen aus ihrem Garten mitbringen. Für die Frühjahrsbepflanzung konnten vielgestaltige und exklusive Blumenzwiebeln erstanden werden.

Referentin Hedwig Weber aus Bleich/Nittenau, die Blühpatenschaften sowie Erlebnisprogramme für Kinder anbietet, erzählte nicht nur Wissenswertes über Wild- und Unkräuter, sondern lieferte den Zuhörerinnen konkrete Rezepte, wie sogenannte Unkräuter in Küche und Hausapotheke eingesetzt werden können. „Viele Pflanzen, wie zum Beispiel die Brennnessel, werden oft verkannt“, sagte sie, „dabei schmecken sie zum Beispiel hervorragend als Salatbeigabe und brauchen keine Pflege.“ Geröstete Brennnesselsamen streut Weber über ihr Müsli, aus den getrockneten Blättern macht sie Tee. Auch ein Ölauszug, eine alkoholische Tinktur oder die Verarbeitung als dekoratives Gewürzsalz ist möglich, so wie bei fast allen Kräutern. Was von der Brennnessel-Pflanze nicht verwertet wird, solle man nach dem Rat der Kräuter-Expertin für die Tiere stehenlassen. Die Raupen des Tagpfauenauges ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln.

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