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Region Schwandorf
Samstag, 22. September 2018 25° 4

Kreisausschuss

Landvolkbewegung plant viele Aktivitäten

Familienwanderung führt zum Goldwaschen ins Umland von Oberviechtach. Für Jahresausflug nach Kärnten sind noch Plätze frei.
Schwarzach.

Thomas Schuster dankte der Kräuterexpertin Angelika Lang-Salzl mit einem getöpfertem Geschenk für den Vortrag. Foto: Monika Pürzer, KLB
Thomas Schuster dankte der Kräuterexpertin Angelika Lang-Salzl mit einem getöpfertem Geschenk für den Vortrag. Foto: Monika Pürzer, KLB

Schwarzach.Zum alljährlichen Kreisausschuss der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Kreis Schwandorf trafen sich Ortsgruppenvorsitzende und Kreisverantwortliche, um das Rahmenprogramm für ein komplettes Jahr festzulegen. Zu Beginn stand das Gedenken an die kürzlich im 82. Lebensjahr verstorbene Ehrenkreisvorsitzende Käthe Bayerl, die von 1968 bis 2011 das Landvolk in verschiedenen Positionen wesentlich mitgestaltet und geprägt hat. Dafür wurde sie auch auf Kreis- und Diözesanebene mehrfach geehrt. Kräuterexpertin Angelika Lang-Salzl, eine ausgebildete Kräuterführerin, stellte verschiedene Kräuter vor, die für die Gesundheit und das Wohlbefinden förderlich sind.

Zügig wurden für die wichtigsten Veranstaltungen der Rahmen abgesteckt. Besonders ausführlich wurde über die Familienwanderung am 24. Juni beraten. Hier geht es zum Goldwaschen ins Oberviechtacher Umland. Der Jahresausfug führt von 7. bis 9. September nach Kärnten; es sind noch einige Plätze frei und auch eine Warteliste wird geführt. Im November findet wieder der Familienbildungssonntag mit attraktivem Kinderprogramm statt. Auch Lichtmesstag in Altendorf und Einkehrtag in Ettmannsdorf stehen für 2019 schon fest, ebenso wie die Kreisversammlung, die in Niedermurach abgehalten wird. Aktuelle Informationen gibt es in den drei Rundbriefen sowie im Internet unter www.klb-regensburg.de.

Neun Sorten Kräuter gehören im Frühjahr dazu, von denen jeweils drei für Gesundheit, Schönheit und Fruchtbarkeit stehen. „Nach dem Volksglauben erhalten die Pflanzen als Geschenk der Natur ein Jahr lang die Gesundheit“, sagt Kräuterexpertin Angelika Lang-Salzl. Prinzipiell empfiehlt sie, die Pflanzen am späten Vormittag zu ernten und nur zu pflücken, was sicher bekannt ist. Dabei wird höchstens ein Drittel der Pflanze geerntet.

Mit vielen spannenden Details informierte die Fachfrau über Bärlauch, Brennnessel, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Schafgarbe, Spitzwegerich und Vogelmiere. Verschiedene Namen deuten oft auf den Verwendungszweck hin. Jedes Kraut hat diverse Inhaltsstoffe und andere Wirkweisen auf den menschlichen Körper. So regen beispielsweise die Bitter- und Gerbstoffe in Löwenzahn oder Gundermann die Reinigung von Leber, Magen und Darm an, während Gänseblümchen oder Spitzwegerich oft bei Husten Verwendung finden. Spitzwegerich ist auch als „Wiesenpflaster“ bei Insektenstichen bekannt.

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