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Landwirt steht als Bürgermeister parat

Die Freien Wähler präsentierten ihre Kandidaten für die Kommunalwahl. Thomas Köppl will auf den Chefsessel im Rathaus.
Von Ralf Gohlke

Landratskandidat Dieter Jäger (l.) und Gemeinderat Hans Lindl (r.) unterstützen Thomas Köppl als Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft in Dieterskirchen.  Foto: Ralf Gohlke
Landratskandidat Dieter Jäger (l.) und Gemeinderat Hans Lindl (r.) unterstützen Thomas Köppl als Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft in Dieterskirchen. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.Zufrieden blickte Gemeinderat Hans Lindl am Samstag in die Runde derer, die sich aus Interesse an der Wahlwerbung der Freien Wählergemeinschaft im „Genusswerk“ eingefunden hatten. Sein besonderer Gruß galt dem Landratskandidaten der Freien Wähler, Dieter Jäger aus Schwandorf. Lindl überließ es den Kandidaten, ob sie sich kurz vorstellen wollten, ansonsten übernahm er die Auflistung. Er bewertete es durchaus positiv, dass beide politischen Gruppierungen auch einen Bürgermeisterkandidaten stellen würden.

Thomas Köppl ging zunächst noch einmal auf seinen Lebenslauf und seien beruflichen Werdegang ein. Demnach hatte er nach dem Realschulabschluss sechs Jahre bei der Telekom gearbeitet, bevor er in Weiden sein Fachabitur nachgeholt hat. Die Arbeit für die Telekom beim „Aufbau Ost“ habe ihm gezeigt, dass es „dahoam“ doch am Schönsten sei.

So habe er sich entschlossen, Landwirt zu werden, und die Ausbildung auch mit der Meisterprüfung abgeschlossen. Nach der Übernahme des elterlichen Betriebes habe er 2014 den Laufstall in Dieterskirchen gebaut. Er betonte, dass er seit sechs Jahren auch dem Gemeinderat angehöre.

Während dieser Zeit sei der Breitbandausbau nahezu komplett geschehen, der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Dieterskirchen-Prackendorf umgesetzt, das Neubaugebiet „Horneckfeld II“ ausgewiesen und erschlossen sowie der Kindergartenanbau realisiert worden.

„Die Tätigkeit hat mir deshalb so gut gefallen, weil ich gemerkt habe, dass man damit etwas bewegen kann“, sagte er. Dies sei deshalb auch der Grund, warum er sich Bürgermeisterkandidat zur Verfügung gestellt habe. Auch wenn die Gemeinde gut da stehe, wolle er den Schuldenabbau nicht aus den Augen verlieren. Unverzichtbar sei der Erhalt der Schule und des Kindergartens ebenso, wie die Unterstützung der Vereine. „Die Vereine sind der Motor der Gemeinde“, betonte er. Besonders wichtig sei es ihm, für die Bürger erreichbar zu sein. „Wenn ihr ein Problem habt, könnt ihr ruhig bei mir auf dem Hof vorbeikommen“, bot er an.

Unterstützung erhielten Thomas Köppl und die Listenkandidaten vom Landratskandidaten Dieter Jäger. Er sah in Köppl den Fachmann schlechthin, zumal in der landwirtschaftlich geprägten Region. Für den Bürger sei es wichtig, eine Wahlmöglichkeit zu haben, meinte er, und zeigte sich begeistert von der Vielfalt an Berufen und der Altersstruktur der Kandidaten.

In einen kurzen Statement zur Arbeit der Freien Wähler im Land- und Kreistag stellte fest, das gerade aus der Mitte der Gesellschaft vieles machbar sei. „Vieles, wie die Abschaffung der Studiengebühr und der Straßenausbaubeiträge, hätte es ohne Freie Wähler nicht gegeben“, so Jäger.

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