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Lehrer aus 76 Schulen bilden sich fort

Fachliche Vielfalt prägte den 12. Schwandorfer Förderschultag. Auch der gegenseitige Erfahrungsaustausch hatte sich Platz.

Für die Fachlehrerinnen Ernährung und Gestaltung hielt der Förderschultag ein besonderes Häppchen bereit. Andreas Meier von „Grünes Gut“ aus Pullenried führte in seine schmackhafte Kräuterküche ein.  Foto: M. Zirngibl
Für die Fachlehrerinnen Ernährung und Gestaltung hielt der Förderschultag ein besonderes Häppchen bereit. Andreas Meier von „Grünes Gut“ aus Pullenried führte in seine schmackhafte Kräuterküche ein. Foto: M. Zirngibl

Schwandorf.Am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Ettmannsdorf trafen sich 195 Lehrkräfte aus 34 sonderpädagogischen Einrichtungen und 42 Grund- bzw. Mittelschulen der Oberpfalz. Einzelne Interessierte nahmen auch den Weg aus Oberfranken und Oberbayern auf sich. Neben den fachlichen Inhalten war der 12. Schwandorfer Förderschultag geprägt vom kollegialen Erfahrungsaustausch der Sonderpädagoginnen mit den Kolleginnen aus Grund- und Mittelschule.

Das Team um Sonderschulrektor Michael Zirngibl organisierte gemeinsam mit der Regierung der Oberpfalz 16 Workshops, die wohl die Bedürfnislage der Lehrer in hohem Maße trafen. Zum ersten Mal mussten Absagen an Bewerber erteilt werden, da die Räumlichkeiten dem Ansturm nicht gewachsen waren. Die weiteste Fahrt hatten Silvia Savelsberg und Sandra Bauer von „bikablo macht Schule“. Sie reisten von Mönchengladbach an, um Visualisierungstechniken zu vermitteln. Denken sichtbar machen und Denken mit dem Stift war ihr Motto.

Dr. Sebastian Walter von der Universität Augsburg hatrte drei Angebote dabei. Der Mathematikunterricht wurde bei ihm auf der Basis der aktuellen Lernforschung durchleuchtet. Sein Spektrum deckte alle Klassen von eins bis neun ab. Der überregional bekannte Musiker Uli Radl brachte mit „Ohrwurm, Tanzbär und Zeiserl“ 20 Lehrkräfte zum Musizieren und Tanzen.

Aus den Schulen der Oberpfalz referierten Lehrkräfte zu unterschiedlichen Themen des Deutschunterrichts. Sprachförderung, Textproduktion und Lesen wurden kompetent abgedeckt.

Mit Martin Goldmann begab sich ein erfahrener Kameramann aus Nürnberg mit den Lehrkräften vom großen Equipment zum Filmen mit dem Handy herab. Präsentationstechniken am Tablet vermittelte der Fachberater für Informatik, D. Soldaczuk. Das Lernen im digitalen Wandel spielte auch im Visualisierungskurs eine Rolle.

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