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Region Schwandorf
Dienstag, 24. April 2018 21° 8

Rettungsdienst

Leistungsfähigkeit wird verbessert

Der Stadtrat gibt grünes Licht für den Kauf von zwei Einsatzfahrzeugen für die FFW und die Wasserwacht.
Von Karl-Heinz Probst

Das LF 16 der FFW Neunburg hat seinen Dienst 23 Jahre zuverlässig erfüllt. Foto: Georg Schmid

Neunburg.Der Erhalt und die Verbesserung der Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der örtlichen Rettungsorganisationen ist der Stadt Neunburg ein großes Anliegen. So hat der Stadtrat etwa 2014 für die zwölf Feuerwehren im Gemeindegebiet ein Fahrzeugkonzept verabschiedet, in dem die erforderlichen Beschaffungsmaßnahmen festgehalten sind. Nachdem Mitter-/Oberauerbach, Kröblitz, Kleinwinklarn, Mitteraschau und Meißenberg 2018 neue Fahrzeuge erhalten, ist jetzt die Planung für ein neues Löschfahrzeug der FFW Neunburg für das Jahr 2020 angelaufen.

LF 20 als Ersatz

Es soll das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 ersetzen, das seit 1994 seinen Dienst erfüllt. Als Ersatz soll ein LF 20 angekauft werden, das die Schlagkraft der Wehr noch erhöhen wird. Das Fahrzeug besitzt eine Mindestlöschwassermenge von 2000 Liter (statt 1600 beim LF 16). Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 360 000 Euro. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Markt Neukirchen-Balbini, welcher ebenfalls ein LF 20 anschaffen will, erhöht sich die Förderung um 10 000 Euro.

Nachdem die Feuerwehrbeauftragte des Stadtrats, Margit Reichl, ihren Kollegen den Kauf wärmstens empfohlen hatte, billigte das Gremium einstimmig die Anschaffung. Die beiden Wehren werden sich jetzt über die erforderliche Ausstattung verständigen; danach erfolgt Mitte 2018 die europaweite Ausschreibung und Ende 2018 die Auftragsvergabe. Mit der Auslieferung ist 2020 zu rechnen.

Auf offene Ohren bei den Stadtvätern stieß auch die Wasserwacht mit ihrem Anliegen. Sie beantragte einen Investitionskostenzuschuss zum Kauf eines zweiten geländegängigen Einsatzfahrzeugs. Der Faktor Zeit spiele bei der Wasserrettung eine entscheidende Rolle erläuterte Ortsgruppenleiter Stefan Dirnberger. Die Ortsgruppe besitze zwar zwei Rettungsboote, diese können jedoch bisher nicht zeitgleich zu Wasser gebracht werden. War in der Vergangenheit ein größerer Personaleinsatz erforderlich, mussten die Einsatzkräfte auf ihre Privatfahrzeuge zurückgreifen. Der Stadtrat unterstützt den Antrag der Wasserwacht und wird die Anschaffung mit einen Zuschuss von 10 000 Euro fördern.

Garage am Stausee

Auf Zustimmung stieß auch der Wunsch der Wasserwacht, am Eixendorfer Stausee zur ständigen Stationierung des zweiten Rettungsbootes eine Garage als Unterstellmöglichkeit zu errichten. Der Standort wird in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt noch festgelegt. Die Kosten wird die Stadt Neunburg übernehmen, beschloss der Stadtrat.

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Finanzierung LF 20

  • Kostenschätzung:

    360 000 Euro

  • Staatliche Förderung:

    105 000 Euro

  • Zuschuss Landkreis:

    30 000 Euro

  • Förderung wegen interkommunaler Zusammenarbeit:

    10 000 Euro

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