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Schwandorf

Lisa Badum war im „Lichtwerk-Kino“ zu Besuch

Lisa Badum schaut ganz genau hin, wenn Polizeibeamte im Hambacher Forst eine Sitzblockade auflösen.
Ingrid Hirsch

Paul Groß, Hannah Quaas, Elisabeth Bauer, Claudia Müller-Völkl, Lisa Badum und Tina Winklmann (v. l.) schauten sich den Film „Die Rote Linie“ an und diskutierten über den Widerstand im Hambacher Forst.  Foto: Ingrid Hirsch
Paul Groß, Hannah Quaas, Elisabeth Bauer, Claudia Müller-Völkl, Lisa Badum und Tina Winklmann (v. l.) schauten sich den Film „Die Rote Linie“ an und diskutierten über den Widerstand im Hambacher Forst. Foto: Ingrid Hirsch

Schwandorf.Die energiepolitische Sprecherin der Grünen im Deutschen Bundestag ist offizielle „parlamentarische Beobachterin“ bei den Räumungsarbeiten. In der vergangenen Woche kam sie zur Premiere des Films „Die rote Linie“ ins Schwandorfer „Lichtwerk-Kino“ und diskutierte mit Parteikollegen über den Inhalt der Dokumentation, die den Widerstand der Bevölkerung gegen den weiteren Braunkohleabbau in Nordrhein-Westfalen thematisiert.

Der „Hambacher Forst“ stehe symbolisch für die Klimakrise, sagt die Bundestagsabgeordnete der Grünen. Wer jetzt noch die Axt an dieses Symbol lege, habe kein Interesse am Kohleausstieg. Dass der Energiekonzern RWE die Schotten dicht machen müsse, wenn dieser Forst nicht gerodet werde, hält Lisa Badum für ein Ammenmärchen. Sie steht hinter den Menschen, „die einfach ihre Region verteidigen und verhindern möchten, dass hier weiter Landschaften und Dörfer zerbröseln“. Dieser Widerstand habe großen Respekt verdient.

Die Vertreter der Grünen im Landkreis stellten Parallelen zum Widerstand gegen den Bau der WAA in Wackersdorf her und erklärten sich solidarisch mit den Demonstranten im Hambacher Forst. (xih)

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