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Nittenau

Lothar Pöllinger sammelt unermüdlich

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist auch heute noch eine wichtige Anlaufstelle, wenn man mehr über vermisste oder gefallene Soldaten erfahren möchte.
Agnes Feuerer

Lothar Pöllinger (M.) erhielt von Bezirksgeschäftsführer Dr. Dario Vidojkovic, (r.) die Auszeichnung. Bürgermeister Karls Bley (l.) gratulierte.  Foto: Agnes Feuerer
Lothar Pöllinger (M.) erhielt von Bezirksgeschäftsführer Dr. Dario Vidojkovic, (r.) die Auszeichnung. Bürgermeister Karls Bley (l.) gratulierte. Foto: Agnes Feuerer

Nittenau.Die Erinnerung an diese Menschen wach zu halten und die Aufklärung der Jugend ist ihm sehr wichtig. Dies alles verschlingt auch Geld. Deshalb ist der Volksbund froh, dass es Menschen wie Lothar Pöllinger gibt. Denn er steht immer mit der Sammelbüchse am Allerheiligentag beim Friedhof und bittet um eine Spende für die Kriegsgräberfürsorge.

In den Anfängen der Kriegsgräbersammlung ging er in den Außenbereichen von Nittenau bei der Haussammlung noch von Haus zu Haus. Später trat der geschäftsleitende Beamte Rudolf Höfler an Pöllinger heran, ob er nicht die Sammlung an Allerheiligen durchführen möchte.

Pöllinger war zehn Jahre lang 1. Vorsitzender der Reservistenkameradschaft und übernahm nach der Fusion mit dem Kriegerverein den Posten des 2. Vorsitzenden. Seit nunmehr 28 Jahren ist er der 1. Vorstand der Krieger- und Reservistenkameradschaft Nittenau.

Auch die Ehrenwache am Kriegerdenkmal am Volkstrauertag über nimmt er jedes Jahr. Deshalb wurde er nun durch den Bezirksgeschäftsführer der Kriegsgräberfürsorge in der Oberpfalz, Dr. Dario Vidojkovic, mit der Verdienstspange in Weißgold und einer Urkunde ausgezeichnet. Auch Bürgermeister Karl Bley bedankte sich bei Pöllinger, der versprach, diesen Dienst weiter zu machen, so lange es noch geht. (taf)

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