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Sport

Marc Braun war der Schnellste

Judit Andrassy und Jochen Stöberl sind die Nittenauer Stadtmeister beim diesjährigen Regentaltriathlon.
Von Ulrike Wolf

Die Platzierten aller Altersklassen stellten sich zu einem Gruppenbild auf. Foto: Wolf
Die Platzierten aller Altersklassen stellten sich zu einem Gruppenbild auf. Foto: Wolf

Nittenau.„Viele wissen das familiäre Umfeld der Nittenauer Veranstaltung zu schätzen“, meinte Rudi Obermeier. Er muss es wissen, denn als Moderator für Sportveranstaltungen kommen er und Stefan Irrgang weit herum. Bereits zum 28. Mal richtet die Radsportabteilung des TSV Nittenau diesen Event aus. „Seit zwei Wochen ist die Starterliste voll“, zeigte sich Manfred Pöllinger, der Jugendleiter der Abteilung zufrieden.

144 Teilnehmer waren gemeldet, davon 141 Einzelstarter und drei Staffeln. Hier teilten sich die Staffelmitglieder die einzelnen Disziplinen auf. Zu bewältigen waren 400 Meter Schwimmen, danach 21 Kilometer Radfahren und zum Abschluss noch fünf Kilometer Laufen. Nittenauer Stadtmeisterin wurde Judit Andrassy vor Marie Pöllinger und Astrid Schubauer. Bei den Herren errang Jochen Stöberl vor Manfred Pöllinger und Alois Oberberger den Titel des Stadtmeisters. Bei den Staffeln siegten Karl Fialik und Albert Auburger. Einen Extrapreis als Tagesschnellster erhielt Marc Braun.

Über Stefling, Neuhaus und Kaspeltshub

Um 10 Uhr fiel der Startschuss im Freibad am Lärchenweg. Auf dem Gelände des benachbarten Campingplatzes war die Wechselstation auf das Rad vorgesehen. Von hier aus ging es am Bleicher Kreisel in Richtung Regenstauf über Stefling, Neuhaus, Kaspeltshub und wieder über den Bleicher Kreisel nach Nittenau zur Regentalhalle zurück. Hier hieß es runter vom Rad und Richtung Muckenbach am Regen entlang bis zur Brücke der B 16 und wieder zurück zur Regentalhalle laufen.

Abteilungsleiter Dirk Knapstein war mit dem unfallfreien Verlauf des Events zufrieden. Die umliegenden Feuerwehren sicherten die Strecke ab und für eventuelle Notfälle war das Rote Kreuz Nittenau zur Stelle. Etwa 30 Helfer des Vereins arbeiteten außerdem im Hintergrund mit, so Knap-stein.

Oft entschieden nur Zehntelsekunden

Altersmäßig war alles von 16 bis 67 vertreten. Die Teilnehmer kamen hauptsächlich aus dem Regensburger Raum, aber auch aus dem bayerischen Wald, wie Cham oder Deggendorf und Straubing. Die besten drei der Gesamtwertung blieben unter einer Stunde (Marc Braun, Jochen Stöberl, Felix Wagner). Oft entschieden nur Zehntelsekunden über die Platzierung. Vor allem bei den Zeiten von 1:04 bis 1:10 Stunden kamen innerhalb einer Minute oft fünf oder sechs Teilnehmer in die Wertung.

Preise vergeben wurden für den Tagesbesten, der sogar aus den eigenen Reihen kam und mit einem geschweißten Kunstwerk, das die drei Disziplinen des Triathlons darstellte, geehrt wurde. Medaillen gab es für die ersten drei Platzierten jeder Altersklasse. Die besten Nittenauer Damen, Herren und Staffeln bekamen noch einen Pokal.

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