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Wahlkampf

Maria Steger hat noch Ziele für Teublitz

Beim Wahlkampf-Auftakt der Teublitzer CSU zieht die Bürgermeisterin trotz finanziell schwieriger Zeiten eine „Erfolgsbilanz“ ihrer ersten Amtszeit.
VON WERNER ARTMANN

CSU-Ortsvorsitzender Michael Muck überraschte Bürgermeisterin Steger bei der Wahlkampfauftaktversammlung mit einem Paar Wanderschuhe, damit sie „gut besohlt“ ihre Hausbesuche absolvieren kann. Foto: Artmann

Teublitz.Beim Wahlkampfauftakt der CSU am Freitagabend im Landgasthof Hintermeier in Münchshofen empfahl sich Bürgermeisterin Maria Steger erneut als Bürgermeisterkandidatin bei der Kommunalwahl am 16. März. Als Bürgermeisterin sei sie in den letzten sechs Jahren nah am Bürger gewesen und habe die Sorgen, Interessen und Nöte gekannt, so Steger. „Meine Erfolgsbilanz der letzten sechs Jahre kann sich durchaus sehen lassen, und ich will diese auch fortsetzen“, stellte Maria Steger fest.

CSU-Ortsvorsitzender Michael Muck nahm die Gelegenheit wahr, Steger für ihren Einsatz in den letzten sechs Jahren für die Stadt und deren Bürger zu danken. Da nun für Steger ein „harter“ Wahlkampf bevorstehe, überreichte Muck an Steger ein Paar Wanderschuhe, damit sie die Wahl-Hausbesuche „gut besohlt“ überstehe.

„Es ist viel geschaffen worden“

Trotz finanziell schwieriger Zeiten sei in der Stadt in den letzten sechs Jahren viel geschehen und geschaffen worden, stellte Steger fest. Natürlich habe man Schulden machen müssen, ohne die Teublitz nicht vorangebracht worden wäre. „Wir sind auf dem richtigen Weg, und es gibt immer wieder neue Ziele.“

Steger erinnerte in ihrer Bilanz an die Eröffnung der Stadtbücherei am Rathausplatz, an die Fertigstellung der Schule und des Allwettersportplatzes, an die Schaffung von Kinderkrippen mit 36 Plätzen, die Umgestaltung des Friedhofes mit der Anlegung von Urnengräbern und -mauern, an die erfolgreiche Jugend- und Seniorenarbeit, die Ausrüstung des Bauhofs mit neuen Fahrzeugen und die Errichtung einer neuen Streuguthalle. Zudem sprach sie die Ausrüstung der Feuerwehren mit neuen Fahrzeugen, die Straßensanierungen, die vielen Feste und Veranstaltungen im Stadtpark und die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit mit den beiden Nachbarstädten Maxhütte-Haidhof und Burglengenfeld an.

Umgehungsstraße an erster Stelle

Bei ihrem „Blick in die Zukunft“ standen für Steger die Themen Familie, Bildung und Erziehung ganz oben. Großes Ziel sei dabei die „Neue Mitte-Städtedreieck“, wo auch ein neues Baugebiet erschlossen werden kann. Das Thema „Familie“ verband sie mit dem Projekt „Mehrgenerationenhaus“, wo ein lebendiger Dialog zwischen den Generationen möglich ist. Beim Thema „Wirtschaft“ dankte Steger insbesondere den einheimischen Gewerbetreibenden und dem Mittelstand, der weiterhin unterstützt werden sollte. Hoffnung setzte Steger in das neue Gewerbegebiet in der Nähe der Bundesautobahn, das bereits überplant werden soll.

Beim Thema „Infrastruktur“ steht die Umgehungsstraße an erster Stelle. Die Suche nach einer möglichen Trasse müsse fortgesetzt werden, und dazu habe der Stadtrat schon die ersten Schritte eingeleitet. Weiter sollen Zug um Zug die örtlichen Straßen saniert und erneuert, Radwege angelegt und auch eine Breitbandversorgung eingerichtet werden. Auch für den Bau eines Seniorenheimes im Stadtpark seien die ersten Schritte mit dem Planungsbeginn eingeleitet, der Stadtpark solle mit noch mehr Leben gefüllt und der Friedhof weiter umgestaltet werden.

Natürlich stehe bei all den Zielen und Wünschen die Finanzierbarkeit im Vordergrund. Für Steger ist es ein erklärtes Ziel, den Haushalt in den nächsten Jahren zu konsolidieren und keine neuen Schulden aufzunehmen.

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