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Maxhütte-Haidhof

Marterl auf Schamott-Gelände strahlt in neuem Glanz

Es sind auch die kleinen Dinge, die Tradition und Geschichte bewahren.
Norbert Wanner

Wilhelm Dickert, Stephan Ebensberger, Thomas Feuerer und Pfarrer Franz Baumgartner (von links) bei der Segnung.  Foto: Norbert Wanner
Wilhelm Dickert, Stephan Ebensberger, Thomas Feuerer und Pfarrer Franz Baumgartner (von links) bei der Segnung. Foto: Norbert Wanner

Maxhütte-Haidhof.Das Marterl auf dem Schamotte-Gelände zu bewahren, war der feste Vorsatz des neuen Eigentümers Stephan Ebensberger. Inzwischen ist der Vorsatz Realität, was gar nicht so einfach war. Ein umfallender Baum hatte das Marterl schon vor längerer Zeit ramponiert, dass gusseiserne Kreuz musste erst zurückgeholt werden. Doch jetzt grüßt es wieder am Eingang des Geländes.

Über die Geschichte des Marterls ist wenige bekannt. Eine Vermutung, die Stadtarchivar Thomas Barth und auch die Leiterin des Oberpfälzer Volkskundemuseums, Dr. Margit Berwing-Wittl, haben ist, dass das gusseiserne Kreuz im Hüttenwerk Bodenwöhr gefertigt wurde. Als Datierung vermutet die Expertin 1870 bis 1880. Das Marterl dürfte auf kein konkretes Ereignis zurückgehen, sondern Ausdruck der Volksfrömmigkeit gewesen sein. Die Restaurierungsarbeiten lagen in den Händen von Steinmetzmeister Thomas Feuerer, der mit viel Geduld ans Werk ging. Neu geweiht wurde das Marterl vom Burglengenfelder Stadtpfarrer Franz Baumgartner. In einer Predigt dachte er über die Bedeutung des Kreuzes nach. Ob als Marterl, ob an Wegesrändern oder Kreuzungen, es sei immer ein Symbol der Zugehörigkeit zu Christus.

Das Kreuz sei das Symbol des Glaubens, Erkennungszeichen der Christen. „Das Kreuz ist aber in erster Linie Segenszeichen.“ (bxh)

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