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Wirtschaft

Maschek holt VW zu Audi

Wackersdorfs Bauausschuss genehmigt den Bauantrag der Firma IMA GmbH. Pläne für ein VW-Autohaus gab es seit Sommer 2015.
Von Johann Ippisch

Das Wackersdorfer Audi-Autohaus bekommt eine Nachbarn: Das Grundstück an der Bundesstraße B 85 im Gewerbepark Alberndorf wird nun mit einem VW-Autohaus der Firma IMA GmbH, vertreten durch Ingo Maschek, bebaut. Pläne gab es bereits seit dem Sommer 2015. Foto: sjj/Archiv
Das Wackersdorfer Audi-Autohaus bekommt eine Nachbarn: Das Grundstück an der Bundesstraße B 85 im Gewerbepark Alberndorf wird nun mit einem VW-Autohaus der Firma IMA GmbH, vertreten durch Ingo Maschek, bebaut. Pläne gab es bereits seit dem Sommer 2015. Foto: sjj/Archiv

Wackersdorf.Bereits Anfang August 2015 wurde ein Neubau des Autohauses Maschek im Wackersdorfer Gemeinderat diskutiert. Das Gremium war eigens zu einer Sondersitzung zusammengekommen, um den Flächennutzungsplan zu ändern. Einstimmung beschlossen damals die Gemeinderäte die Änderung die Nutzung von einem ursprünglich geplanten „Handwerkerhof mit Nahversorgung“ (Sondergebiet) in ein Gewerbegebiet.

Wie am 6. August 2015 bereits berichtet, war geplant, dass das bereits im Gewerbepark Alberndorf beheimatete Audi-Autohaus ein benachbartes, in Richtung Alberndorf liegendes 20 506 Quadratmeter großes Grundstück erwirbt. Am vergangenen Montag präsentierten nun der Regensburger Architekt Bruno Dietl sowie der Geschäftsführer der Firma IMA GmbH, Wolfgang Pfafferott, den Mitgliedern des Bauausschusses einen Bauantrag zur Errichtung eines VW-Autohauses auf diesem Gelände, das sich unmittelbar neben der Bundesstraße B 85 befindet. „Wir sind froh darüber, dass Sie die Pläne in Wackersdorf umsetzen!“, so Bürgermeister Thomas Falter erfreut.

Architekt Dietl erläuterte den Bauantrag. Entstehen soll demnach eine große Halle mit Glasfassaden, einem Ausstellungsraum, einer Werkstatt und einem Büro. Dietl ging auch kurz auf die Schallschutzmaßnahmen ein, die durch die Nähe der Wohnbebauung Alberndorf notwendig werden. IMA-Geschäftsführer Wolfgang Pfafferott begründete den relativ spät nachgereichten Bauantrag mit dem langen Abstimmungsprozess mit dem Hersteller VW. Ziel sei es nun, die Genehmigung des Bauprojekts zu erwirken und schnellstmöglich zu bauen.

Umzug bringt Arbeitsplätze

Pfafferott rechnet mit der Eröffnung des VW-Autohauses im zweiten Quartal 2020. Mit dem Wechsel des Autohauses von Schwandorf nach Wackersdorf ziehen auch die rund 80 Arbeitsplätze nach Wackersdorf. Weitere zehn Arbeitsplätze sollen noch geschaffen werden, so Pfafferott.

Bürgermeister Thomas Falter bedankte sich für das große Vertrauen, das die Maschek-Firma der Gemeinde entgegenbringe, und wies auch auf das „Sahne-Grundstück“ im Alberndorfer Gewerbepark hin, das nun bebaut werden soll. Der Bauantrag wurde einstimmig verabschiedet. Genehmigt wurde ein weiterer Bauantrag für einen Anbau zur Errichtung eines Kfz-Betriebes in der Alberndorfer Straße. Der Antragsteller möchte ein Werkstattgebäude errichten und nebengewerblich eine Kfz-Werkstatt betreiben.

Einstimmig abgelehnt dagegen wurde eine Bauvoranfrage auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses im Ortsteil Irlach. Das Vorhaben befindet sich nach dem Baugesetzbuch im sogenannten Außenbereich. Dies wäre nach der stellvertretenden Bauamtsleiterin Elke Mandl-Kimmer städteplanerisch vertretbar. Das Problem stellt sich überwiegend durch die Nähe des vorhandenen Viehstalles dar, was Auswirkungen auf die Landwirtschaft nach sich ziehen könnte.

Sanierung der Sporthalle läuft

Bauamts-Mitarbeiter Johann Schuierer präsentierte als nächstes eine Auswahl von Fliesen, die im Neubau des Funktionsgebäudes am Holzberg zum Einbau kommen sollen. Am Anschluss erläuterte er dem Gremium die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen sowie die weiteren geplanten Arbeiten an der in die Jahre gekommenen Sporthalle.

Mit der Montage eines neuen außenliegenden Sonnenschutzes, der von Hand steuerbar ist, konnte eine Reduzierung der sommerlichen Wärmeeinstrahlung durch einen hohen Strahlungsabsorbtionsgrad erreicht werden, erläuterte Schuierer.

Sporthalle

  • Sanierung:

    Montage eines neuen außenliegenden Sonnenschutzes für 80 000 Euro, Überprüfung und Überarbeitung der Dachtragwerkskonstruktion – hier bestehen keine statischen Bedenken

  • Geplant:

    Austausch der Geräteraumtore (Kosten ca. 50 000 Euro), Erneuerung der Kaltwasserleitungen gemäß der neuen Trinkwasserhygieneverordnung (Kosten ca. 260 000 Euro)

Die Maßnahme ist abgeschlossen. Hinsichtlich der Dachtragwerkskonstruktion, die aus Stahl und Holz besteht, bestehen keine Bedenken, unterstrich auch 1. Bürgermeister Thomas Falter. Einen großen Brocken bei der Sporthallensanierung stellt die Erneuerung der Kaltwasserleitungen dar, die aufgrund der Trinkwasserhygieneverordnung komplett ausgetauscht werden müssen.

Freizeit

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