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Naturschutz

Mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Die Wildland-Stiftung Bayern stellte die Erweiterung des Biotopverbunds im Schönseer Land um zwei Flächen vor.

Bei der Begehung der neuen Biotope im Schönseer Land waren auch MdL Alexander Flierl (2. v. li.), Landrat Thomas Ebeling (4. v. li.), der Vorstandsvorsitzende der Wildland-Stiftung Dr. Wolfgang Schiefer (7. v. li.), Bürgermeisterin Birgit Höcherl (11. v. li.) und Markus Kurz vom Verein Naturpark Oberpfälzer Wald (12. v. li.) vertreten. Foto: Ulrike Kay-Blum
Bei der Begehung der neuen Biotope im Schönseer Land waren auch MdL Alexander Flierl (2. v. li.), Landrat Thomas Ebeling (4. v. li.), der Vorstandsvorsitzende der Wildland-Stiftung Dr. Wolfgang Schiefer (7. v. li.), Bürgermeisterin Birgit Höcherl (11. v. li.) und Markus Kurz vom Verein Naturpark Oberpfälzer Wald (12. v. li.) vertreten. Foto: Ulrike Kay-Blum

Schönsee.Die Wildland-Stiftung Bayern hat den Biotopverbund im Schönseer Land durch den Ankauf von zwei naturschutzfachlich wertvollen Flächen ergänzt. Wie die Stiftung mitteilte, engagiert sie sich im BayernNetzNatur-Projekt Schönseer Land bereits seit 1990 für die Vernetzung von Biotopen.

Feuchtflächen und Moore, störungsarme Bachtäler und extensiv bewirtschaftete Wiesen gehören zu wertvollen Lebensräumen für Schwarzstorch, Braunkehlchen, Insekten wie die Goldschrecke oder auch bedrohte Pflanzenarten wie Sumpfblutauge, Fieberklee oder Breitblättrigem Knabenkraut.

Die Nutznießer

  • Fauna:

    Durch extensive Bewirtschaftung kann der Lebensraum für Schwarzstorch und heute bereits seltene Singvögel wie Braunkehlchen und Wiesenpieper aufgewertet und gesichert werden, ebenso für ebenso wie Amphibien, Heuschrecken und Libellen.

  • Flora:

    Von der Offenhaltung der Flächen profitieren seltene Pflanzen wie das Sumpfblutauge oder das Breitblättrige Knabenkraut.

Eric Imm, Geschäftsführer der Wildland-Stiftung Bayern freut sich, dass mit dem Ankauf von zwei brachgefallenen Wiesengrundstücken Anfang dieses Jahres der Biotopverbund erweitert werden konnte. Der Ankauf wurde über sogenannte GAK-Mittel nach der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie gefördert.

Wildland-Stiftung besitzt 23 Hektar im Schönseer Land

Thomas Ebeling, Landrat des Landkreises Schwandorf und zugleich Erster Vorsitzender des Vereins Naturpark Oberpfälzer Wald, begrüßt die Aktivitäten der Wildland-Stiftung Bayern im Landkreis Schwandorf. Mit den beiden neu erworbenen Flächen ist die Wildland-Stiftung jetzt Eigentümerin von insgesamt knapp 23 Hektar allein im Schönseer Land. Zusammen mit den anderen Naturschutzverbänden werden allein im Schönseer Land naturschutzorientierte Maßnahmen auf nunmehr fast 62 Hektar Verbandsflächen umgesetzt.

Natur

Zehn seltene Arten im Kreis Schwandorf

Von Arnika bis Mücken-Händelwurz: Zehn Pflanzenarten sind im Landkreis besonders selten. Ein Teil davon ist sogar gefährdet.

Alexander Flierl, MdL, Regierungsbezirksvorsitzender der Oberpfalz im Bayerischen Jagdverband (BJV) und Vorsitzender der Kreisgruppe Oberviechtach dankte der Wildland-Stiftung Bayern für ihr Engagement. Als Naturschutzstiftung des BJV setze sie ein klares Zeichen der Jägerschaft in Sachen Naturschutz. Die Artenvielfalt, die in der bayerischen Kulturlandschaft über Jahrhunderte hinweg entstanden sei, gelte es zu erhalten.

Markus Kurz vom Verein Naturpark Oberpfälzer Wald erläuterte den Ankauf aus naturschutzfachlicher Sicht. Die Flächen am Rosenhofbach und der Ascha können als Nahrungshabitat für den Schwarzstorch fungieren. Auf den teilweise brachgefallenen Wiesen sollen einige Weidengebüsche entfernt und eine extensive Bewirtschaftung soweit möglich wieder aufgenommen werden.

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