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Mehr Schwandorfer finden eine Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte die Zahlen für Schwandorf. Die Frühjahrsbelebung sorgte für deutlich mehr Jobs.

Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte die Schwandorfer Zahlen. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte die Schwandorfer Zahlen. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa

Schwandorf.Die beginnende Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt sorgte im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf für einen merklichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Trotz kalter Temperaturen haben die Betriebe in den Bau- und Außenbranchen frühzeitig begonnen, Teile ihrer Stammbelegschaften wieder auf ihre Arbeitsplätze zurückzuholen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Im Bezirk der Geschäftsstelle Schwandorf ging die Arbeitslosigkeit von Februar auf März merklich zurück, und zwar um rund 250 Personen bzw. 10,7 Prozent. Mitte März waren im Geschäftsstellenbezirk Schwandorf rund 2070 Personen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem März des Vorjahres waren dies rund 380 Personen beziehungsweise. 15,4 Prozent weniger.

Die Arbeitslosenquote reduzierte sich von 3 Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März. Im Vorjahr lag die Quote im März bei 3,2 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats konnten rund 990 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das waren rund 120 Personen bzw. elf Prozent weniger als im März des Vorjahres. Im Gegenzug meldeten sich rund 730 Personen neu oder erneut arbeitslos, 50 Personen weniger als im Vorjahresmonat.

Hier finden Sie die Statistik aus dem Agenturbezirk Schwandorf:

Markus Nitsch, der Leiter der Agentur für Arbeit in Schwandorf, sagte zu den vorliegenden Zahlen: „Auf dem Arbeitsmarkt setzte sich die günstige Entwicklung weiter fort. Die Arbeitslosenzahlen liegen nochmals unter den bereits sehr guten Werten der Vorjahre. Die stabile konjunkturelle Lage sorgte zusammen mit der für die Jahreszeit typischen Belebung des Arbeitsmarktes für gute Rahmenbedingungen bei der Arbeitssuche.“

Die saisonbedingte Arbeitslosigkeit in Außenberufen sei im März bereits deutlich rückläufig. Vom Frühjahrsaufschwung profitierten dabei vor allem Männer, da diese verstärkt in Außenberufen tätig sind und wieder ihre Arbeit aufnehmen konnten. Dieser Rückgang wird sich in den kommenden Wochen weiter fortsetzen, so dass die Effekte der Winterarbeitslosigkeit bereits nach Ostern wieder ausgeglichen sein werden.

Die Unternehmen suchen aktuell gut qualifizierte, flexible und mobile Fachkräfte, insbesondere im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, im verarbeitenden Gewerbe, in der Logistik und in nahezu allen Handwerksberufen. Die adäquate Besetzung der Stellen mit qualifiziertem Personal stellt dabei weiterhin eine Herausforderung für die Vermittlungsfachkräfte der Agentur für Arbeit dar.

So sieht die Entwicklung in der Region aus:

Berufliche Qualifizierungsmaßnahen für Arbeitsuchende aber auch für Arbeitnehmer, die in Beschäftigung stehen, sind dabei die von den Vermittlungsfachkräften genutzten Instrumente, um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken. Speziell die Weiterbildung von Beschäftigten bietet eine Möglichkeit, Helfer zu Fachkräften weiter zu qualifizieren.

Es lohnt sich, Kontakt mit der Arbeitsagentur aufzunehmen.

Seit Jahresbeginn meldeten Betriebe dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters rund 1.350 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung, rund 50 Angebote bzw. 3,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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